Orientierungslauf: Weltcup-Siege für Niggli und Kyburz in Oslo
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OrientierungslaufWeltcup-Siege für Niggli und Kyburz in Oslo

Der Auftakt zur Nordic Orienteering Tour ist den Schweizern vollauf geglückt. Die Weltmeister Matthias Kyburz und Simone Niggli haben die Weltcup-Prüfung in Oslo über die Sprint-Distanz gewonnen. Daniel Hubmann macht bei den Männern den Doppelerfolg perfekt.

Im Sprint sind die Schweizer Orientierungsläufer weiterhin das Mass aller Dinge. Zum Auftakt der achttägigen Nordic Orienteering Tour mit fünf Weltcup-Läufen in Oslo, Sigtuna (Sd) und Turku (Fi) feierten die Schweizer Männer einen Doppelerfolg und brachten fünf Läufer in die Top Ten. Bei den Frauen untermauerte Simone Niggli ihre Vormachtstellung eindrücklich. Sie siegte mit 20 Sekunden Vorsprung vor der aufstrebenden 20-jährige Schwedin Tove Alexandersson. Mit Rang 7 lieferte Sarina Jenzer ihr bestes Weltcup-Resultat ab, obwohl sie im Training am Vortag gestürzt war und sich Schmerzen im Knie zugezogen hatte.

«Bei der Passage in der Zielarena bei Rennhälfte hörte ich, dass ich zehn Sekunden Vorsprung habe», erzählte Matthias Kyburz. «Da wusste ich, dass der Speed stimmt. Und ich war mir sicher, dass es reichen wird, wenn ich keinen Fehler mache im zweiten Teil.» 16 Sekunden trennten ihn am Ende von seinem Landsmann DanielHubmann. Den grossen Teil dieses Handicaps handelte sich der Sprint-Weltmeister von 2011 auf den ersten vier der 20 Posten ein. «Zum vierten Posten verpasste ich eine Hausecke, und auch zuvor hatte ich etwas Mühe gehabt», so der Thurgauer, der danach aber fehlerfrei zu Rang 2 lief. (si)

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