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Gefährliche TrümmerWeltraumschrott kreuzt Bahn der ISS

Ein riesiges Stück Weltraumschrott kreuzt den Kurs der Internationalen Raumstation ISS. Die NASA beobachtete am Mittwoch das Trümmerstück, bei dem es sich um den drei Jahre alten Rest einer europäischen Ariane-5-Rakete handelte.

Es sehe so aus, als ob das Teil am Freitag etwa drei Kilometer an der ISS vorbeifliegen werde, erklärte NASA-Sprecher John McCullough. Das sei zwar näher als zunächst gedacht, aber es sehe immer noch «sehr positiv» für die ISS und die angedockte «Discovery» aus.

Der zweite Aussenbordeinsatz von Astronauten der «Discovery» war nicht gefährdet. Der Amerikaner Danny Olivas und der ESA-Astronaut Christer Fuglesang sollten planmässig am Donnerstag um 23.20 Uhr (MESZ) in den Weltraum aussteigen, um einen neuen Ammoniaktank der der ISS anzubringen. Die NASA wollte die Flugbahn des Schrotts weiter genau beobachten, um auch das geringste Risiko für die ISS und die angedockte Raumfähre «Discovery» auszuschliessen. Die ISS könnte notfalls ihre Bahn verändern.

Die «Discovery» bleibt noch bis Dienstag an der ISS. Der schwedische ESA-Astronaut Fuglesang, der bereits zum zweiten Mal im All ist, soll die ISS auf die Ankunft des in Europa gebauten Verbindungsmoduls «Tranquility» vorbereiten. Das Modul soll im Februar kommenden Jahres zur Raumstation gebracht werden. (dapd)

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