Aktualisiert 14.03.2014 12:47

Crowdfunding-Rekord

Weltraumsimulation nimmt 40 Millionen Dollar ein

Für kein Crowdfunding-Projekt kam so viel Geld zusammen wie für «Star Citizen». Hinter dem Game stehen die Macher der bekannten «Wing Commander»-Spiele um Entwickler Chris Roberts.

von
Ill-FiL

Mehr als 40 Millionen Dollar hat Cloud Imperium Games seit der Lancierung des Projekts «Star Citizen» im Jahr 2012 über verschiedene Crowdfunding-Kampagnen eingenommen. Allein über Kickstarter haben 34'397 Gönner, sogenannte Backer, über 2,1 Millionen Dollar eingezahlt. Als Gegenleistung erhalten sie von Cloud Imperium Games je nach Höhe des bezahlten Betrags Bonusinhalte wie In-Game-Geld oder spezielle Raumschiffe.

Seit das Finanzierungsprojekt die 6-Millionen-Dollar-Grenze geknackt hat, steht fest, dass sich künftige Weltraumpiloten auf zusätzliche Inhalte freuen können:

• 100 zu erkundende Sternensysteme,

• eine zusätzliche Raumschiffklasse (Bengal Carrier),

• einen von einem Orchester eingespielten Soundtrack,

• eine zusätzliche, 16 Missionen umfassende Kampagne.

Ausführlicher, elfminütiger Überblick über «Star Citizen» (Video: Roberts Space Industries/starcitizenblog.de)

Der Weltraum, unendliche Weiten …

Die Spielewelt von «Star Citizen» soll ein riesiges, sich ständig veränderndes und weiterentwickelndes Universum sein, das den Spieler immer wieder Neues entdecken lässt. Im Unterschied zu herkömmlichen Massively-Multiplayer-Online-Games (MMOs) soll es keine jährlichen grossen Updates geben. Vielmehr sollen die Aktualisierungen auf Wochenbasis erfolgen.

Dafür wird extra ein Entwicklerteam aufgebaut, das regelmässig für neue Inhalte sorgen wird. Dies geschieht bereits jetzt auf der Website von Roberts Space Industries, allerdings in kleinerem Massstab. Die Updates könnten beispielsweise aus neuen Geschichten, einzelnen Missionen oder ganzen Kampagnen bestehen.

On- und offline

«Star Citizen» wird sowohl online mit Tausenden anderen Spielern als auch offline alleine spielbar sein. Spieler können sich dem United Empire of Earth (UEE) oder einer anderen Fraktion anschliessen, um den persönlichen Missionsverlauf eher nach kriegerischer oder ökonomischer Spielweise zu gestalten.

Welche Dimensionen der Titel tatsächlich einnehmen wird, ist momentan noch nicht klar auszumachen. Fest steht, dass er auf jeden Fall eines sein wird: enorm zeitraubend. Wer also vorhat, die Weiten des «Star Citizen»-Universums zu erkunden, sollte sich vorsichtshalber schon einmal ab nächstem Jahr für mindestens drei Monate krankschreiben lassen. «Star Citizen» soll 2015 erscheinen.

Informationen zu «Star Citizen» liefern unter anderem die offizielle Website von Roberts Space Industries, der deutsche «Star Citizen»-Blog und das «Star Citizen»-Wiki.

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