Luftschadstoffe: Wenig Ozon in den beiden Basel

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LuftschadstoffeWenig Ozon in den beiden Basel

Der Sommer 2009 gehört in Basel-Stadt und Baselland eher zu jenen mit geringer Ozonbelastung: So lautet die Bilanz des Lufthygieneamtes beider Basel. Spitzenbelastungen gab es im April und im August.

Erste Überschreitungen des Stundengrenzwertes von 120 Mikrogramm Ozon pro Kubikmeter Luft traten im April auf. Die Höchstwerte hätten dabei zwischen 120 und 150 Mikrogramm gelegen und seien an je drei Tagen in der ersten und zweiten Monatshälfte festgestellt worden. Dies teilten die Baselbieter Bau- und Umweltschutzdirektion sowie das Basler Wirtschafts-, Sozial- und Umweltdepartement am Donnerstag mit.

Im weiteren Verlauf des Sommers folgten kurze sonnige Abschnitte auf Regenfronten und Wolken. So konnte sich keine stabile Hochdrucklage aufbauen - eine der Voraussetzungen für die Ozonbildung. Im Juni und Juli blieb die Ozonbelastung daher vergleichsweise gering.

Im August meldete sich der Sommer aber zurück; die höchste Temperatur wurde mit 35,1 Grad am 20. August gemessen. In dieser Zeit stieg auch die Ozonbelastung kräftig an. Spitzenwerte wurden mit über 180 Mikrogramm an der Messstation St. Chrischona gemessen; an allen übrigen Stationen blieben die Maxima unter diesem Wert.

Im langjährigen Vergleich weist der Sommer 2009 somit eine geringe Ozonbelastung auf: «Anfang der 1990er-Jahre wie auch im Jahrhundertsommer 2003 waren sowohl die Spitzenwerte wie auch die Dauer der übermässigen Belastung durch Ozon deutlich höher», heisst es in der Mitteilung. (sda)

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