Weniger Abfallsünder dank unterirdischen Containern

Aktualisiert

Weniger Abfallsünder dank unterirdischen Containern

Die Unterflurcontainer im Niederdorf lassen zwar noch immer auf sich warten, doch im Kreis 6 gibt es bereits eine unterirdische Glassammelstelle.

Das neue Konzept am Rigiplatz trägt mit den ersten unterirdischen Glascontainern deutlich zur Abfall-Ästhetik in der Stadt Zürich bei. Eine weitere solche Sammelstelle soll beim Albisriederhaus zu stehen kommen, wie Jeannette Jutzeler von Entsorgung und Recycling Zürich auf Anfrage bestätigt. Die elegante Art, Altglas zu entsorgen, zeige bereits erste Erfolge: «An der Sammelstelle wird weniger Abfall illegal deponiert, weil sich Güselsünder nicht mehr hinter den ehemals grossen blauen Glascontainern verstecken können.» Die Beschaffungskosten und baulichen Massnahmen für die neue Generation Glascontainer seien zwar höher, doch im Unterhalt kommen diese die Stadt günstiger zu stehen als bisher, so Jutzeler. Es würden aber nicht gleich alle Glassammelstellen modernisiert: «Nur dort, wo die Platzverhältnisse zu eng sind und Plätze neu gestaltet werden, setzen wir künftig unterirdische Behältnisse ein», erklärt Jutzeler.

Bei den geplanten Züri-Sack- Unterflurcontainern im Dörfli steckt hingegen der Wurm drin. Jutzeler: «Es gibt immer noch Lieferschwierigkeiten und Rekurse von Anwohnern.» Die Container hätten bereits im Sommer installiert werden sollen.

Sandra Hänni

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