Basel: Weniger Ferienjobs

Aktualisiert

BaselWeniger Ferienjobs

Viele Jugendliche nutzen die Sommerferien, um mit Ferienjobs ihr Sackgeld aufzubessern. Von den Mini-Jobs gibt es aber immer weniger.

von
Lukas Hausendorf
Migros bietet dieses Jahr 80 Ferienjobs an. (Oeschger)

Migros bietet dieses Jahr 80 Ferienjobs an. (Oeschger)

«Bügle statt Badi» lautet die Devise für viele Schüler und Studenten in den Sommerferien. Die Möglichkeiten, die eigenen finanziellen Verhältnisse mit einem Ferienjob zu verbessern, werden aber immer rarer. «Die Nachfrage ist viel grösser als das Angebot», weiss Migros-Basel-Sprecher Dieter Wullschleger. Der Grossverteiler bietet heuer 80 Ferienjobs an, die alle schon vergeben sind. Es sind aber zehn Prozent weniger als im Vorjahr: «Prozessoptimierungen», erklärt Wullschleger.

Analog ist der Trend beim Konkurrenten Coop. Auch bei Valora ist das Angebot nach der Verlagerung der Logistik von Pratteln nach Egerkingen eingebrochen. Von ehemals 50 Sommerjobs verblieben gerade einmal 16.

Ein konstantes Angebot findet sich hingegen noch bei den kantonalen Verwaltungen. Etwa beim Basler Baudepartement, bei der Stadtreinigung, der Stadtgärtnerei und der Abfallentsorgung fanden diesen Sommer 96 Jugendliche Unterschlupf. Für die beliebten Jobs seien die Wartelisten lang.

So ist es auch bei der BVB, die übers Jahr 15 zwei- bis dreiwöchige Arbeitseinsätze in Verwaltung, Technik und Werkstatt anbietet. «Das Angebot ist sehr beliebt und auch nicht beliebig ausdehnbar», sagt Mediensprecherin Dagmar Jenny.

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