Preispools schrumpfen: Weniger Geld für «Fortnite»-Spieler
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Preispools schrumpfenWeniger Geld für «Fortnite»-Spieler

Seit der «Fortnite»-WM 2019 sind die Preisgelder stark gesunken. Wurden damals noch über 60 Millionen Dollar pro Jahr an die Spieler ausgeschüttet, werden heute deutlich geringere Summen gesprochen.

von
Joshua Cruiser*
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«Fortnite-Fans» sind hohe Preisgelder gewöhnt, doch Entwickler Epic Games kündigte ganz andere Zahlen für die kommenden Turniere an.

«Fortnite-Fans» sind hohe Preisgelder gewöhnt, doch Entwickler Epic Games kündigte ganz andere Zahlen für die kommenden Turniere an.

Kein Wunder also, nerven sich Pro-Spieler und Streamer, da ihnen damit Einnahmen wegfallen.

Kein Wunder also, nerven sich Pro-Spieler und Streamer, da ihnen damit Einnahmen wegfallen.

Der Streamer und Youtuber Shaun «AussieAntics» Cochrane hat die Gewinnsummen verglichen und nachgerechnet. Seit Einführung des Cash Cups sind die Preisgelder von 55’905 auf 10’267 US-Dollar, ganze 82% Prozent gesunken.

Der Streamer und Youtuber Shaun «AussieAntics» Cochrane hat die Gewinnsummen verglichen und nachgerechnet. Seit Einführung des Cash Cups sind die Preisgelder von 55’905 auf 10’267 US-Dollar, ganze 82% Prozent gesunken.

Darum gehts

  • Die Preispools bei «Fortnite» schrumpfen deutlich.

  • Es wird weniger Geld an die Spieler ausgeschüttet.

  • Spieler fordern, dass eine Lösung gefunden wird.

In «Fortnite» finden wöchentlich Turniere statt, mit verschiedenen Preisen. um die gekämpft wird. Seit der Bekanntgabe der Preisgelder für 2021 sind die kompetitiven Spieler enttäuscht.

Sie hofften auf eine gut bezahlte Saison, nachdem die Anzahl an Veranstaltungen und Turniere letztes Jahr bereits stark reduziert wurden. In letzter Zeit sind nämlich die Preisgelder teilweise stark gesunken. In einem Fall sogar um 80 Prozent: So erhält der Gewinner des «Cash Cup»-Turniers nur noch 600 statt 3000 Dollar.

Vergleicht man die Preisgelder mit den ehemals üppigen Pools von früher, ist dies für professionelle Spieler eine Einkommensquelle, die zu versickern droht. Kein Wunder also, regen sich die Pros und Fans deswegen auf. Auf Twitter macht der Streamer Benjy «Benjyfishy» Fish seinem Ärger Luft:

So wenig Turniere gab es noch nie und die, die es gibt, haben winzige Preisgelder. Das Game macht keinen Spass.

Streamer Benjyfishy

Der 16-jährige Engländer ist nicht der Einzige, der diese Meinung vertritt. Einige Spieler haben den Vorschlag gebracht, die Preispools durch Crowd-Funding zu erhöhen. So tweetet der Amerikaner Nate «FaZe Nate Hill» Hill, der Entwickler Epic Games solle doch einen kleinen Prozentanteil der Einnahmen durch die Battle-Pass-Verkäufe zum Preispool hinzufügen.

Ob das tatsächlich eine Lösung für «Fortnite» wäre, ist nicht sicher, doch bei anderen Spielen wie «Dota 2» hat sich das System bewährt. Ein Viertel aller Einnahmen des Battle-Passes wird zum Pool beigesteuert – das sind rund 40 Millionen Dollar.

Über die Autoren

*Joshua Cruiser (16) und nicik_01 (18) springen bei «Fortnite» regelmässig aus dem Battle-Bus. Für 20 Minuten schreiben sie über das Spiel.

Deine Meinung

5 Kommentare
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Klammeraffenmaterialfarblackierung

16.01.2021, 21:07

Dinge die die Welt nicht braucht: Fortnite-Spieler

Sandu

16.01.2021, 19:18

Zu geil wie der gefühlte 1000e Artikel über dieses Spiel, dessen Name ich nicht schreiben will, geghostet wird 👍😁

Dominic Decoco

16.01.2021, 01:38

Uiuiui, jetzt gehts den kiddies auch noch an den Kragen... hab ja richtig Mitleid.