FCB – FCZ: Weniger Krawall dank Alkverbot im Joggeli
Aktualisiert

FCB – FCZWeniger Krawall dank Alkverbot im Joggeli

Obwohl es als Hochrisikospiel eingestuft worden war, gab es beim Match FCB gegen den FCZ keine grossen Krawalle. Einer der Gründe: das Alkverbot im Stadion.

von
Denise Dollinger

Sieben Festnahmen und Gummischroteinsatz gegen rund 200 gewaltbereite Fans: So lautet das Fazit des Polizeieinsatzes nach dem Fussballspiel am Sonntagnachmittag im Stadion St. Jakob. Laut eigenen Aussagen hatte die Polizei die als Risikospiel eingestufte Begegnung unter Kontrolle. Der Basler Polizeisprecher Klaus Mannhart erklärte gestern gegenüber 20 Minuten warum: «Wir haben rund eine Woche vor dem Spiel beschlossen, dass im Stadion kein Alkohol ausgeschenkt wird», sagt Mannhart. Dieser Entscheid habe sich sehr bewährt. «Ganz ohne Probleme verläuft ein solches Spiel nie. Das Alkoholverbot hat aber sicher deeskalierend gewirkt», ist Mannhart überzeugt.

Bereits am 10. Mai bei der Meisterschaftsfinalissima zwischen dem FC Basel und den Berner Young Boys war ein solches Verbot ausgesprochen worden. Die Stadionverantwortlichen hatten dieses damals von sich aus verhängt. Doch auch wenn sich das Alkverbot bewährt hat, soll es bei Super-League-Spielen nicht zum Usus werden. «Wir werden jedes Spiel wieder aufs Neue beurteilen», so der Polizeisprecher.

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