Weniger Töffunfälle – dank Radar und guten Fahrtipps
Aktualisiert

Weniger Töffunfälle – dank Radar und guten Fahrtipps

Die intensive Arbeit der Kapo Bern zahlt sich aus: Im ersten Halbjahr 2005 ereigneten sich über 10 Prozent weniger Töffunfälle als im Vorjahr. Dank Radar, aber auch dank Fahrtipps der Polizisten.

«Wir sind froh, dass weniger Unfälle passiert sind», sagt Hans Wiedmer von der Kapo Bern. «Das zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind.» Bis Ende Juni verunfallten im Kanton Bern 215 Töfffahrer – das sind fast 30 weniger als in der Vorjahresperiode.

Nicht zuletzt wegen dem Einsatz der Kapo: Wochenende für Wochenende brausen Polizisten auf ihren Maschinen über Grimsel, Susten und Brünig. Häufig stellen sie aber gar keinen Radar auf. «Nur ein kleiner Anteil der Töffunfälle passiert nämlich wegen überhöhter Geschwindigkeit», sagt Wiedmer.

Die meisten Crashs seien auf Fahr- und Bremsfehler zurückzuführen. «Unsere Leute nehmen darum die Töfffahrer raus, reden mit ihnen und geben ihnen Tipps.»

Auch an diesem Wochenende werden an den Pässen Patrouillen unterwegs sein. «Wenn die Töfffahrer uns sehen, fahren sie blitzartig anständig», sagt Daniel Trittibach von der mobilen Polizei.

Er ist überzeugt: «Unsere gezielten Aktionen nützen.» Die allermeisten Töfffahrer würden freundlich bleiben: «Die Stimmung ist gut – schliesslich will die grosse Mehrheit ja korrekt fahren.»

Andrea Abbühl

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