Aktualisiert 25.01.2010 19:31

Luzern

Weniger WCs in der Stadt – dafür modernere

Der Luzerner Stadtrat will definitiv 23 öffentliche WC-Anlagen schliessen. Im Gegenzug sollen bestehende saniert oder neu gebaut werden.

von
Guy Studer
WC-Anlagen in erbärmlichem Zustand – wie diese bei der Geissmattbrücke – sollen verschwinden. (gus)

WC-Anlagen in erbärmlichem Zustand – wie diese bei der Geissmattbrücke – sollen verschwinden. (gus)

Die öffentlichen WCs der Stadt sollen sich zeigen können und auch benutzt werden. Die Stadt will deshalb 2,5 Millionen Franken in den «Masterplan öffentliche WC-Anlagen» investieren. Insgesamt sollen 29 Toiletten bis 2015 durch neue, moderne Anlagen ersetzt oder saniert werden. Die neuen Anlagen sollen von beiden Geschlechtern benutzt werden können und rollstuhlgängig sein. Obwohl sie besser gewartet werden sollen, will die Stadt beim Putzen 90 000 Franken jährlich sparen. Möglich wird dies, weil der Stadtrat 23 Anlagen – vor allem in den Aussenquartieren – schliessen will. Bruno Odermatt, Leiter Gebäudemanagement der Stadt Luzern, glaubt, dass die Bevölkerung dafür Verständnis aufbringen wird: «Diese Anlagen werden ohnehin mehr miss- als gebraucht.»

Ursprünglich hätten gar 27 Anlagen geschlossen werden sollen. In der Vernehmlassung hagelte es jedoch Kritik. Deshalb werden unter anderem die beliebten WCs am Rotsee und im Konsi-Park auf Dreilinden vorerst beibehalten. Den endgültigen Entscheid über den Masterplan muss am 4. März das Stadtparlament fällen.

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