Lausanne: Weniger Wolfsattacken dank Hunden
Aktualisiert

LausanneWeniger Wolfsattacken dank Hunden

Nur gerade zwei Schafe sind in diesem Jahr Opfer des Wolfs geworden. Laut den Behörden hat sich damit der verstärkte Einsatz von Schutzhunden und der Einsatz von Zivildienstleistenden gelohnt.

Gegenüber 2009 sei damit die Zahl der Tiere, die Opfer des Wolfs wurden, stark gesunken, schreiben die Waadtländer Behörden in einem Communiqué vom Dienstag. Im letzten Jahren waren insgesamt 23 Schafe und Ziegen getötet worden.

Zwischen 6000 und 7600 Schafe und Ziegen haben 2010 den Sommer in den Waadtländer Alpen verbracht. Für deren Sicherheit vor dem Wolf und anderen Fleischfressern sorgten 21 Schutzhunde, deren Einsatz von der Eidgenossenschaft finanziert wurde.

Im Sommer hatte der Kanton Waadt zudem angekündigt, zwei Zivildienstleistende für den Herdenschutz einzusetzen. Ihre Aufgabe bestand darin, die Elektrozäunen zu unterhalten sowie die Schutzhunde zu pflegen.

Der Luchs hingegen hinterliess mehr Opfer als der Wolf: Zehn Schafe riss er in diesem Jahr, 2009 waren es sechs. Grund dafür dürfte die wachsende Luchspopulation sein. Seit der letzten Zählung im Winter 2007/2008 hat sich Zahl der Tiere verdoppelt: von 8 auf 16. (sda)

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