Aktualisiert 11.11.2011 14:55

Lustiges Interview

Wenn aus Konkurrenten Freunde werden

Mika Häkkinen steigt wieder in den Rennsport ein. Mit Ex-Teamkollege David Coulthard scherzt der Finne über sein Comeback und sagt, dass er nicht wieder mit ihm fahren will.

von
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Mikka Häkkinen spricht mit Ex-Teamkollege David Coulthard über sein Comeback im Rennsport. (Quelle: YouTube)

Einst waren sie Konkurrenten, jetzt haben Mikka Häkkinen und David Coulthard ihre alte Rivalität offenbar begraben. Nach der Ankündigung Häkkinens, dass er am 13. November bei einem Langstrecken-Rennen in China sein Comeback im Cockpit geben wird, flachsten die beiden völlig entspannt miteinander und hatten dabei offensichtlich viel Spass.

«Der Wagen hat eine wundervolle Klimaanlage», schwärmt Häkkinen Coulthard vor. «Ich bin aber noch nie ein Langstreckenrennen gefahren», gesteht der «fliegende Finne». Zwischen 1991 und 2001 fuhr er in der Formel 1 und wurde 1998 und 1999 Weltmeister, bevor Michael Schumacher seine Dominanz startete. Fünf Jahre waren Häkkinen und Coulthard bei Mercedes Teamkollegen.

Häkkinen will immer noch gewinnen

Gut gefällt Häkkinen vor allem die unterschiedliche Situation im Team: «Man hat zwei Teamkollegen. In der Formel 1 haben wir immer miteinander gewetteifert. In dieser Kategorie ist es ein bisschen anders. Es gibt keinen Kampf. Es geht darum, zusammen den Teamgedanken hochzuhalten. Man kreiert fürs Rennen eine Taktik und legt fest, welches Ziel man zusammen hat. Das macht im Vergleich zu anderen Rennserien einen Unterschied.»

Crash zwischen Häkkinen und Coulthard 1999

Beim Comeback steht aber nicht nur der olympische Gedanke im Vordergrund. Ehrgeizig erklärt der 43-Jährige: «Das Wichtigste ist, dass wir auf dem Podium in der Mitte stehen wollen. Das ist unser Ziel. Wir machen das, was wir am besten können: Rennen gewinnen. Zusammen haben wir eine recht gute Chance.» Mit Coulthard will Häkkinen aber trotzdem nicht mehr fahren. Als der Brite ihn fragte, ob er im nächsten Rennen dabei sein könnte, wimmelte der Finne ihn nach langem Nachdenken ab: «Wenn ich ja sage, könnte es gelogen sein.»

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