Nerven liegen blank: Wenn der Masseur durchdreht
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Nerven liegen blankWenn der Masseur durchdreht

Ein 0:7-Rückstand ist zu viel für den Physiotherapeuten der Juniorenmannschaft von Santos AP. Der Mann schnappt sich einen Ball, rennt aufs Feld und drischt das Leder zweimal ins eigene Netz.

von
mon

7:0 führen die Junioren von Flamengo im Auswärtsspiel der Copa São Paulo gegen ihre Altersgenossen von Santos AP. Da platzt dem Masseur der Heimmannschaft der Kragen. Als sich die gegnerischen Spieler zu einem Freistoss vor dem Santos-Tor aufstellen, diskutiert der Physiotherapeut zuerst mit dem Schiedsrichter, schnappt sich dann zwei Bälle und rennt aufs Feld.

Das eine Leder legt er sich vor die Füsse, das andere klemmt er sich fest unter den Arm. So dribbelt der Mann vors Tor - das eigene notabene - und drischt den Ball zweimal ins Netz. Der Torhüter schaut nur ungläubig zu. Anschliessend krallt sich der Masseur den Ball wieder und joggt in aller Gemütlichkeit vom Platz.

Schiedsrichter gratuliert dem Torschützen

Auch der Schiedsrichter lässt sich nicht beirren: Kaum ist der Santos-Funktionär verschwunden, pfeift er die Partie wieder an, als ob nichts geschehen wäre. Der Spielstand von 7:0 für die Gäste bleibt nach einer turbulenten Partie (drei Tore in den ersten 15 Minuten, drei rote Karten) bis zum Schluss bestehen.

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