Achtung Winterzeit : Wenn die Zeitumstellung auf den Magen schlägt
Aktualisiert

Achtung Winterzeit Wenn die Zeitumstellung auf den Magen schlägt

Die Umstellung auf die Winterzeit bereitet vielen Schweizern Probleme. Ein Schlafforscher sagt, wie man sich bereits jetzt auf die Zeitumstellung vom Sonntag vorbereiten kann.

von
S. Marty

Langschläfer dürfen sich freuen: Mit der Umstellung auf die Winterzeit können sie am Sonntag eine Stunde länger im Bett liegen bleiben. Obwohl wir also Zeit gewinnen, erwachen viele trotzdem früher und fühlen sich entsprechend unerholt: «Wenn die Schlafenszeit um eine Stunde verschoben wird, verschiebt sich die innere Uhr.

Dies wirkt sich wie ein Mini-Jetlag auf den Organismus aus und Müdigkeit, Herz-Kreislauf-Probleme, Verdauungs- und Schlaf­störungen sind die Folge», so der Schlafexperte Günther W. Amann-Jennson. Rund ein Fünftel der Menschen seien betroffen. Vor allem Frühaufsteher sollten sich deshalb bereits jetzt mit ein paar Tricks auf die Zeitumstellung vorbereiten:

1. Einige Tage vor der Umstellung jeden Tag eine Viertelstunde später ins Bett gehen. Die Essenszeiten sollten entsprechend angepasst werden.

2. Helles Kunstlicht in der Wohnung hilft, am Abend länger wach zu bleiben. Schlafgeplagte können sich etwa am Abend noch an den Computer setzen, dabei aber keine aufregenden Arbeiten erledigen.

3. Wer dabei ein Glas Rotwein trinkt, regt das Schlafhormon Melatonin an und kann später besser einschlafen.

4. Am Wochenende möglichst spät bei Tageslicht einen Spaziergang machen.

Wenn dies alles nichts nützt, dann rät der Experte, gelassen zu bleiben: «Immerhin hat man dann am Morgen mehr Zeit zum Frühstücken.»

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