Aktualisiert 11.08.2009 20:44

SandskulpturenfestivalWenn Erwachsene mit 200 Tonnen Sand spielen

Am Ufer des Bodensees wird auf höchstem Niveau mit Sand gespielt. Am 11. internationalen Sandskulpturenfestival messen sich zehn Teams aus aller Welt.

von
Raphael Labhart

Nicht weniger als 200 Tonnen Sand liegen zurzeit am Rorschacher Seeufer bereit. In den nächsten Tagen werden Teams aus aller Welt daraus eindrückliche Strandkunstwerke zum Thema «Fressen und gefressen werden» errichten. «Der Sand hat eine gute Konsistenz», freut sich Maxim Gazendam aus Holland. Bereits zum sechsten Mal ist der Sandkünstler in Rorschach. Dieses Jahr baut er zusammen mit seinem Teampartner Bouke Atema aus Kenia einen Mann, der vergiftetes Essen verschlingt.

Gleich nebenan spachtelt die Amerikanerin Eva Suzuko McGrew mit ihrem Kollegen Sandis Kondrats aus Lettland im Sand. Die beiden haben sich für ein gesellschaftskritisches Motiv entschieden: «Wir kreieren eine Schweinefamilie, die Schinken frisst», so McGrew, die zum ersten Mal am Festival in Rorschach teilnimmt.

Noch bis am Samstag messen sich die Sandkastenvirtuosen im Profi-«Sändelen». Dem Sieger des kreativen Wettbewerbs winken 2 500 Franken Preisgeld. Die Sandbauwerke sind nach der Siegerehrung noch bis am 13. September zu sehen, dann werden sie eingestampft.

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