Immun gegen Tore: Wenn es dem Schiri zu schnell geht
Aktualisiert

Immun gegen ToreWenn es dem Schiri zu schnell geht

Skandal in der englischen Football League Championship. Beim Tor von Freddie Sears sprang der Ball so schnell wieder aus dem Kasten, dass der Schiedsrichter den Treffer nicht gab. Jetzt hagelt es Vorwürfe.

von
tog

(Video: YouTube)

Und wieder wird ein reguläres Tor nicht gegeben. Nach Simunics nicht erkanntem Tor gegen die Bayern traf nun Crystal Palaces Freddy Sears gegen Bristol City, ohne dass dies der Schiedsrichter honorierte. Der Fall in England ist noch eindeutiger als derjenige der Bundesliga. Sears Schuss, deutlicher hinter der Torlinie geht es nicht, sprang vom Gestänge im Tor wieder hinaus. Schiedsrichter Rob Shoebridge glaubte, dies alles habe sich ausserhalb des Tores abgespielt und gab den Treffer nicht.

«Alle sahen, dass es ein Tor war»

Palace-Manager Neil Warnock kritisierte danach nicht nur den Schiedsrichter, sondern auch das Verhalten des gegnerischen Teams: «Alle sahen, dass es ein Tor war. Ich verstehe nicht, weshalb sie uns nicht gleich eines erzielen liessen.» Den Vorwurf der Unsportlichkeit liess Bristol-Trainer Gary Johnson nicht lange auf sich sitzen: «Man sagte mir, das Tor sei infolge eines Regelverstosses nicht gegeben worden. Das macht mich also nicht zum Lügner oder Schummler oder unsportlich. Er soll sich entschuldigen bei den Fans, den Spielern und dem Management.»

Immerhin weiss Warnock, wie in Zukunft solche Probleme gelöst werden können. Es braucht keinen Videobeweis, sondern einfach «Kissen in den Toren». Schiedsrichter Shoebridge pfeift so schnell kein Spiel mehr. Die Liga hat den Mann vorübergehend freigestellt. Übrigens: Bristol gewann 1:0.

Deine Meinung