Aktualisiert 13.03.2011 10:42

Kuriose Tore

Wenn Goalies pennen

Zwei der drei Tore im Spiel Schalke – Frankfurt fielen auf kuriose Art und Weise. Im Mittelpunkt: Die unglücklichen Torhüter.

von
fox

Beim Krisengipfel zwischen Schalke und Frankfurt lief lange nichts. Dann kam der grosse Auftritt von Schlitzohr Raúl. Der 33-Jährige wartete hinter Frankfurts Goalie Ralf Fährmann bis dieser den Ball aus den Händen gab und sich für den weiten Abschlag vorlegte. Dann schoss der Spanier dazwischen und provozierte ein penaltyreifes Foul des Keepers. Jurado verwandelte sicher (Video unten.)

Das Geschenk gab Schalkes Manuel Neuer im zweiten Abschnitt zurück. Georgios Tzavellas drosch aus 73 Metern einfach auf den Ball. Das Leder landete im Schalker Strafraum, wo Theofanis Gekas den Ball verpasste. Aber der Grieche konnte immerhin Neuer so düpieren, dass der Ball unberührt ins Gehäuse sprang. Es war das erste Tor Frankfurts nach 793 Minuten. Und was meinte Neuer danach? «Der hat ein super Tor gemacht», so der Keeper mit einem Schmunzeln gegenüber «Sky» (Video oben). Schalke siegte am Ende 2:1.

Ein drittes Kurioses Tor fiel in München. Dort war der Goalie aber schuldlos. Hauptdarsteller war Franck Ribéry, Pechvogel der Hamburger Heiko Westermann. Der Franzose vernaschte auf kleinstem Raum an der Grundlinie Gojko Kacar Und spitzelte den Ball zur Mitte. Dort lenkte Westermann das Leder unglücklich ins eigene Tor zum 6:0-Endstand für die Bayern. (Video unten)

Rauls Trick gegen Ralf Fährmann

(Quelle: Sky)

Riberys Dribbling beim 6:0 der Bayern gegen den HSV

(Quelle: Sky)

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