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Bastian Yotta«Wenn ihr Protz wollt, schaut ‹Die Geissens›!»

Bastian und Maria Yotta sind von Deutschland nach Los Angeles ausgewandert und machen dort als Glamour-Paar Furore. 20 Minuten hat exklusiv mit Bastian gesprochen.

von
Lucien Esseiva

Bastian Yotta, wo erreiche ich Sie gerade?

Ich bin zu Hause in Los Angeles. In der Schweiz wurde in den letzten Wochen viel über uns berichtet – leider wenig Richtiges. 20 Minuten ist das erste Medium, mit dem ich spreche.

Dann können Sie ja jetzt die Wahrheit erzählen. Ihre Villa in Los Angeles werde zum Beispiel als die neue Playboy-Mansion gefeiert. Ist da was Wahres dran?

Es ist ein Kompliment, mit Hugh Hefner verglichen zu werden. Wenn die Leute denken, dass bei uns Schönheiten im Bikini am Pool rumhüpfen, dann haben sie durchaus recht. Aber bei uns passiert weit mehr. Bei uns steckt eine Message dahinter.

Was für eine?

Wir coachen die Mädels, um ihnen zu helfen, ein besseres Leben zu führen und ihre Ziele zu erreichen. Wir sind ein Boot-Camp für ein besseres Leben.

Sie sind dauernd von halbnackten Frauen umgeben. Läuft da nie was?

Absolut nicht.

Das muss schwer sein.

Wenn ich in der Rolle des Coaches bin, dann ist ein Beschützerinstinkt da. Ich sehe sie nicht mehr als Frau, sondern als Schutzbedürftige.

Warum dürfen nur schöne Frauen euer Coaching beanspruchen?

Wer schöne Frauen sieht, der denkt oft: «Wow! Die hat es sicher einfach im Leben.» Unser Coaching zeigt, dass schöne Frauen innerlich viel unsicherer sind als die Durchschnittsfrau, weil sie immer auf ihre Schönheit reduziert werden. Vor allem Jungs in L.A. sehen solche Frauen als Fickstück und nicht als Mensch. Wir wollen das Gegenteil beweisen.

Was legitimiert Sie, solche Coachings durchzuführen?

Ich habe ein Abitur mit Latein und Griechisch gemacht. In meiner Pubertät habe ich mich genauso mit Philosophen wie auch mit «Baywatch» auseinandergesetzt. Ich mag Los Angeles und grosse Brüste, aber auch philosophische Ansätze. Man kann problemlos beides haben.

Wissen Sie wirklich, wovon Sie sprechen?

Meine Schule war das Leben. Aber ich war schon immer von einem anderen Stern. Ich habe schon mit elf Jahren ein Buch mit dem Titel «Die Kunst des Denkens» geschrieben.

Sie zeigen auf Instagram einen unglaublichen Luxus. Wie finanzieren Sie dieses Leben?

Was ich besitze, habe ich mir alles selber erarbeitet.

Aber wie verdienen Sie Ihr Geld?

Ich hab ein Konzept erarbeitet, das alten Menschen den Zugang ins Internet ermöglicht. Diese Idee habe ich an ein grosses Unternehmen verkauft. Heute lebe ich von den Zinsen. Das grosse Geld kommt erst noch.

Wie heisst das Produkt?

Das darf ich nicht sagen. Ich habe eine Verschwiegenheitsklausel unterzeichnet.

Was kostet Ihr Lifestyle monatlich?

Ich nenne ungern Zahlen. Das Schöne ist ja, wenn du nicht mehr auf die Zahl achten musst. Ich gebe auf jeden Fall weniger aus, als reinkommt.

Wann kommt Ihre Reality-Show?

Wir arbeiten daran, nächstes Jahr sollte es in den USA so weit sein. Mit Deutschland verhandeln wir noch. Im Gegensatz zu den Geissens werden wir aber nicht nur unseren Reichtum zeigen, sondern unsere Message verbreiten. Wenn ihr Protz wollt, dann schaut «Die Geissens»!

Sie werden oft mit den Geissens verglichen. Wie gefällt Ihnen dieser Vergleich?

Wenn es um den Erfolg im TV geht, dann freue ich mich darüber. Aber die Geissens kennt man gerade mal in Deutschland, uns hingegen auf der ganzen Welt. Wir spielen in einer ganz anderen Liga.

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