Aus der Ich-Perspektive: Wenn man von Geiern gefressen wird
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Aus der Ich-PerspektiveWenn man von Geiern gefressen wird

Forscher zeigen mithilfe einer Kamera und einem präparierten Gnu-Kadaver, was passiert, wenn Geier Hunger haben.

von
jcg

Die Geier gehen ganz schön zur Sache, als die Forscher weg sind. (Video: Youtube/<a href="https://www.youtube.com/watch?v=WbC1Ygqzgnw" target="_blank">National Geographic</a>)

Geier gehören nicht gerade zu den beliebtesten Tieren. Sie sind nicht besonders schön und scheinen vom Tod magisch angezogen zu werden. Doch Geier erfüllen als Aasfresser eine wichtige Funktion in der Nahrungskette. Sie räumen hinter den anderen Raubtieren auf und putzen so die Umwelt.

Doch diese Umwelt macht ihnen vermehrt zu schaffen. In gewissen Gegenden der Welt sind die Bestände der Geier um 95 Prozent gesunken. Schuld sind laut dem Magazin «National Geographic» der Verlust des Lebensraums und Umweltgifte.

Aber auch Jäger haben es auf die Aasfresser abgesehen. Ihre Knochen, Federn und Augen finden in der Hexerei Verwendung. Experten fürchten, dass Geier in 50 bis 100 Jahren ausgestorben sein könnten.

Um auf die prekäre Lage der Geier aufmerksam zu machen, haben die Forscher in der Serengeti eine Gopro-Kamera im Kadaver eines Gnus platziert und sich aus dem Staub gemacht. Was dann geschah, zeigt obiges Video.

Mehr zu Geiern gibt es in der kommenden Januar-Ausgabe des «National Geographic».

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