Aktualisiert 28.03.2011 10:28

Keine ÜbersichtWenn Milan Baros den Ball nicht findet

Weltmeister Spanien spielt so manchen Gegner schwindlig. Auch Tschechiens Milan Baros musste diese Erfahrung machen – allerdings selbstverschuldet.

von
fox

Milan Baros auf der Suche nach dem Ball. (Quelle: YouTube)

Es roch beim EM-Qualifikationsspiel in Granada schon fast ein bisschen nach Sensation. Tschechien führte in der 68. Minute durch einen Treffer von Jaroslav Plasil 1:0 gegen Weltmeister Spanien. Die «Furia Roja» unterlag seit dem 1:3 gegen Frankreich an der WM 2006 in Ernstkämpfen in den letzten Jahren nur noch den USA beim Confed-Cup 2009 und der Schweiz an der WM 2010. Denn normalerweise spielen die Iberer ihre Gegner schwindlig.

So auch Tschechiens Milan Baros. Dieser gewann in der 68. Minute einen Zweikampf gegen Sergio Ramos. Von Ballbesitz wollte er allerdings nichts wissen. Wirren Blickes suchte der Tscheche überall nach dem Leder - nur nicht wo es sich befand: Genau vor seinen Füssen. Erst als sich ihm ein Gegenspieler näherte, dämmerte es Baros und er setzte zu einem erfolglosen Dribbling an.

Praktisch im Gegenzug war es dann auch um die Führung der Tschechen geschehen. David Villa traf in der 69. Minute zum Ausgleich und schoss die Spanier vier Minuten später zum 2:1-Sieg.

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