Wenn rote Zahlen süss sind
Aktualisiert

Wenn rote Zahlen süss sind

Der Schokoladekonzern Lindt & Sprüngli hat im ersten Halbjahr die Verkäufe deutlich gesteigert und den traditionellen Semesterverlust massiv reduziert.

Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 15,6 Prozent auf 778,0 Millionen Franken, wie das Unternehmen am Dienstag mitteilte. Der Verlust vor Steuern verringerte sich von 13,4 auf 2,5 Millionen Franken und war damit auch deutlich tiefer, als dies die Finanzanalysten vorausgesagt hatten. Das Betriebsergebnis des ersten Semesters war sogar erstmals leicht positiv. Lindt & Sprüngli schreibt im ersten Semester jeweils rote Zahlen, weil in den ersten sechs Monaten weniger als 40 Prozent des Jahresumsatzes erzielt werden, aber dennoch 50 Prozent der Kosten anfallen. Im ganzen Jahr 2004 ist Lindt % Sprüngli zuversichtlich, das Wachstumsziel von fünf bis sieben Prozent mehr Umsatz zu übertreffen. (dapd)

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