«Fame»-Neuverfilmung: Wenn Schauspieler ins «Boot-Camp» müssen
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«Fame»-NeuverfilmungWenn Schauspieler ins «Boot-Camp» müssen

Für die Neuverfilmung des Tanzfilm-Klassikers «Fame» mussten die Darsteller hart an sich arbeiten. Schauspielerin Kherington Payne nimmt die 20 Minuten Online-Leser mit hinter die Filmkulissen: Sie berichtet vom Casting, dem harten Training und den schwierigen Choreografien.

Eine New Yorker Schule für darstellende Künste ist der Tatort des Musicals «Fame - Wege zum Ruhm»: 1980 zeigte Regisseur Alan Parker, wie junge Talente versuchen, ihren Traum zu verwirklichen. Sie sind Tänzer wie Leroy, der eigentlich von der Strasse stammt und für den die Schule die einzige Chance ist, es im Leben zu etwas zu bringen. Auch Musiker, Sänger und Schauspieler kämpfen im harten Wettbewerb um ihre Chance, mit ihrem Können einmal ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.

Für das Remake, das im Oktober 2009 in die Kinos kommen soll, setzten die Produzenten Tom Rosenberg und Gary Lucchesi auf offene Castings, um ihre Besetzung zu finden. Das galt ebenso für den Job des Regisseurs, berichtet das US-Fachblatt «Variety»: Gefunden wurde schliesslich der erst 23 Jahre alte Kevin Tancharoen, der eigentlich Tanz-Choreograf ist. Die ersten Sporen in Sachen Produktion und Regie hatte er sich bei MTV-Serien wie «DancingLife» und «TwentyFourSeven» verdient. Für Sängerinnen wie Britney Spears und Christina Aguilera hat er Video-Choreografien gemacht.$$VIDEO$$Der Trailer der Neuverfilmung.

Ob ein derart junger Mann in die grossen «Fame»-Film-Fussstapfen treten kann? Er selbst war vor Drehbeginn optimistisch. «Ich bin in dieser Welt aufgewachsen. Die Charaktere von 'Fame' waren und sind meine besten Freunde. Ich war der Tänzer mit der Nummer auf der Brust, ich war der Choreograph, der seinen Freunden beim Tanzen zusieht und dann habe ich Tänzer produziert und dirigiert», sagte er «Variety».

Der Trailer des Originals von 1980. Alle Videos: YouTube

$$VIDEO$$Irene Cara aus dem Original startete nach dem Film kurzzeitig eine Sängerkarriere und landete auch in den US-Charts. Hier die schöne Kino-Ballade «Out There On My Own».

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