«Clash of the Titans»: Wenn sich die Götter selbst bekämpfen

Aktualisiert

«Clash of the Titans»Wenn sich die Götter selbst bekämpfen

Monumentales Heldenabenteuer mit «Avatar»- und «Terminator: Salvation»-Star Sam Worthington erneut als starker Mann der Stunde.

Leinwand frei für den ultimativen Machtkampf unter Männern und Göttern. Als selbst die Götter gegeneinander Krieg führen, könnte dies die Welt vernichten. Perseus (Sam Worthington) ist als Gott geboren, aber als Mensch aufgewachsen. Ohnmächtig muss er erleben, wie seine Familie dem Rachegott Hades (Ralph ­Fiennes), dem Herrn der Unterwelt, zum Opfer fällt. Weil er nun nichts mehr zu verlieren hat, erklärt sich Perseus zum tollkühnen Versuch bereit, ­Hades zu überwinden, bevor dieser den Götterkönig Zeus (Liam Neeson) entmachtet und die Erde ins Höllenchaos stürzt. Auf gefährlichen Pfaden führt Perseus eine Gruppe unerschrockener Krieger in die verbotenen Welten. An seiner Seite kämpft der erfahrene Soldat Draco (Mads Mikkelsen), der den trotzigen Perseus immer wieder ermutigt, seine gottgegebenen Fähigkeiten einzusetzen. Dabei müssen sich die Gefährten gegen infernalische Dämonen und fürchterliche Monster wehren. Doch eine Chance auf Erfolg haben sie nur, wenn Perseus seine göttliche Kraft akzeptiert, der Vorsehung trotzt und sein Schicksal in die eigenen Hände nimmt.

So viel vorweg: Wegen der 3-D-Effekte braucht man sich Hollywoods jüngsten Actionkracher nicht anzuschauen. So erkennt man gleich mehrmals, dass der Streifen zweidimensional gefilmt und nachträglich «dreidimensionalisiert» wurde. Dennoch entführt die Fantasy-Story in eine Mythenwelt voller epischer Action und Abenteuer, in der die Götter Respekt einflössend und die Monster schrecklich sind. Ein sagenhafter Zirkus, in dem sich Perseus seiner titanischen Mission stellt. Der Regisseur Louis Leterrier («The Transporter», «The Incredible Hulk») inszenierte das Spektakel als Achterbahnfahrt. An der Spitze der internationalen Besetzung steht der australische Schauspieler Sam Worthington, der nach «Terminator: Salvation» und «Avatar» einmal mehr eine Figur spielt, die weit über sich hinauswachsen muss.

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