#foodporn: Wer abnehmen will, sollte Instagram meiden
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#foodpornWer abnehmen will, sollte Instagram meiden

Auf Instagram werden neben Traumdestinationen und -körpern auch jede Menge Gerichte präsentiert. Und die sollte man sich besser nicht anschauen.

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«Ich muss Essen nur anschauen, schon habe ich ein paar Gramm mehr auf den Hüften.» Wer Aussagen wie diese bisher als Unsinn abtat, wird nun eines Besseren belehrt. Denn laut Forschern der Universitäten Oxford und Yokohama kann das Betrachten von Esswaren indirekt tatsächlich dick machen.

Deshalb sind den Experten um Charles Spence Plattformen wie Instagram auch ein Dorn im Auge. Denn dort posten Prominente und Privatleute gleichermassen köstlich aussehende Leckereien, die einen im wahrsten Sinne des Wortes das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen.

Visueller Hunger

Und genau das ist laut Spence das Problem der Essensfotos: «Sie können das Verlangen nach Essen verschärfen», warnt der Psychologe im «Telegraph». Viele Betrachter würden durch die Bilder auf den Geschmack gebracht und statteten danach ihrem Kühlschrank einen Besuch ab, heisst es im Fachjournal «Brain and Cognition».

Wer also eher ein paar Kilos verlieren, statt dazugewinnen möchte, sollte mit dem Hashtag #Foodporn versehene Aufnahmen besser meiden. Nur so lässt sich der «visuelle Hunger» vermeiden.

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