Wer bei Umweltthemen rot sieht
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Wer bei Umweltthemen rot sieht

Umweltorganisationen haben ermittelt, welche Politiker sich für die Umwelt einsetzen - und welche Fraktionen sich einen Deut um den Naturschutz kümmern.

Für die Auswertung wurden die 22 wichtigsten umweltpolitischen Abstimmungen der letzten vier Jahre im Nationalrat untersucht. Dazu gehören etwa jene über das CO2-Gesetz, die ökologische Steuerreform, den Infrastrukturfonds und die Teilrevision des Raumplanungsgesetzes, wie es in einem Communiqué von Greenpeace, Pro Natura, VCS, WWF und der Schweizerischen Energie-Stiftung vom Dienstag heisst.

Aus Sicht der Umweltorganisationen schneiden die Grünen und die SP-Fraktion am besten ab, die fast durchwegs für die Umweltanliegen stimmten. Die EVP/EDU-Fraktion kommt beim Umweltrating auf 71 Prozent, die FDP auf 22 Prozent und die SVP auf 5 Prozent. Die CVP liegt mit 51 Prozent der Voten für die Umwelt in der Mitte.

Von den im Herbst wieder kandidierenden Nationalrätinnen und Nationalräten haben sich 28 konsequent gegen die Umwelt entschieden, 24 durchwegs dafür. Es handelt sich fast nur um Mitglieder von SP und Grünen auf der einen respektive der SVP auf der anderen Seite. Die meisten Parlamentarier stimmten jedoch je nach Sachfrage mit Ja oder Nein.

Die Details zum Rating sind aus der Internetseite www.umweltrating.ch ersichtlich. Dort kann das Abstimmungsverhalten der Kandidatinnen und Kandidaten aufgeschlüsselt nach Sachfrage, Kanton und Partei abgerufen werden. (sda)

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