Silvesterzauber Zürich: Wer Feuerwerk zündet, muss mit Busse rechnen
Aktualisiert

Silvesterzauber ZürichWer Feuerwerk zündet, muss mit Busse rechnen

Mit einer grossen Plakat-Aktion warnen Polizei und OK vor dem Abbrennen von eigenem Feuerwerk am Silvesterzauber. Die Polizei wird Kontrollen durchführen.

von
20M
Mit solchen Plakaten wie hier am Bürkliplatz machen OK und Polizei die Silvesterzauber-Besucher auf das Verbot aufmerksam.

Mit solchen Plakaten wie hier am Bürkliplatz machen OK und Polizei die Silvesterzauber-Besucher auf das Verbot aufmerksam.

Das Abbrennen von Feuerwerk inmitten von Menschenmengen ist gefährlich und darum verboten. Deshalb darf man zum Silvesterzauber von Mittwoch keine eigenen Raketen, Vulkane und dergleichen mitnehmen, wie die Stadtpolizei Zürich und das OK Silvesterzauber in einer gemeinsamen Mitteilung vom Dienstag schreiben.

Trotz bestehendem Feuerwerksverbot sei es in den letzten Jahren wiederholt zu gefährlichen Situationen gekommen, weil unvernünftige Besucherinnen und Besucher des Silvesterzaubers Feuerwerkskörper mit aufs Festgelände gebracht und diese dort inmitten der Menschenmassen abgefeuert hätten.

Polizei kann Feuerwerk beschlagnahmen

Die Stadtpolizei und der Veranstalter werden am Silvesterzauber Kontrollen durchführen. Personen, die Feuerwerkskörper auf dem Festgelände anzünden oder abfeuern, müssen mit einer Busse oder je nach Art des Vorfalls mit einer Verzeigung rechnen. Mitgeführtes Feuerwerk kann durch die Polizei präventiv beschlagnahmt werden.

Verboten ist Feuerwerk ab Mittwoch, 18 Uhr, bis Donnerstag, 2 Uhr, rund ums untere Seebecken sowie in der City im Bereich Bahnhofstrasse und entlang der Limmat. Dazu gehören unter anderem auch Stadelhoferplatz, Bellevueplatz, Paradeplatz.

Grosse Plakate machen die Besucherinnen und Besucher dieses Jahr auf das Verbot aufmerksam. Als zusätzliche Massnahme werden am Abend des 31. Dezembers an allen wichtigen Zugangswegen zum Festgebiet des Silvesterzaubers Personen mit umgehängten Plakaten zirkulieren.

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