Schlechter Einfluss: Wer «Fifty Shades of Grey» liest, lebt ungesund
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Schlechter EinflussWer «Fifty Shades of Grey» liest, lebt ungesund

Die einen lieben «Fifty Shades of Grey», die anderen hassen die Geschichte. Doch besonders für junge Frauen könnte die Lektüre negative Folgen haben.

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Mehr als 100 Millionen Mal hat sich das Buch «Fifty Shades of Grey» verkauft. Übersetzt wurde es in 52 Sprachen. Selbst ein Kinofilm ist in Arbeit. Keine Frage: Kaum eine Neuerscheinung der letzten Jahre war so erfolgreich wie E.L. James' Erotik-Roman. Doch nun ziehen erste Schatten auf.

Denn Forscher um Amy Bonomi von der Michigan-State-Universität haben herausgefunden, dass der Lesegenuss für junge Frauen zum Teil üble Nebenwirkungen haben kann. So tendieren sie eher dazu, Diät-Pillen zu schlucken, sich hemmungslos zu betrinken und ein ausschweifendes Sexualleben mit dominanten Männern zu haben, schreiben die Wissenschaftler im «Journal of Women's Health».

Ob dieses Verhalten erst durch die Lektüre ausgelöst wird oder bereits bestehende Tendenzen verstärke, können die Wissenschaftler nicht sagen. «Aber die Studie zeigt deutlich, dass ein Zusammenhang zwischen Lektüre und Verhalten besteht», zitiert die Hochschule Bonomi in einer Mitteilung. Dafür hatten die Wissenschaftler mehr als 650 Frauen zwischen 18 und 24 Jahren zu ihren Erfahrungen befragt.

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