«Super-Monster-Wolf»: Wer hat Angst vor dem knurrenden Roboter-Wolf?
Aktualisiert

«Super-Monster-Wolf»Wer hat Angst vor dem knurrenden Roboter-Wolf?

Seine roten LED-Augen funkeln und er knurrt laut : Ein Unwissender kann es schon mit der Angst zu tun kriegen, begegnet er dem künstlichen Wolf in Japan.

von
gux
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Der «Super Monster Wolf» aus Japan: Sein Knurren erreicht eine Lautstärke bis 90 Dezibel – das entspricht dem Fahrgeräusch eines Lkw.

Der «Super Monster Wolf» aus Japan: Sein Knurren erreicht eine Lautstärke bis 90 Dezibel – das entspricht dem Fahrgeräusch eines Lkw.

AFP/Toru Yamanaka
Versuche ergaben, dass die weithin hörbaren Töne offenbar dazu führten, dass sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der auf Hokkaido zahlreichen Bären mehr blicken liessen. Jetzt soll ...

Versuche ergaben, dass die weithin hörbaren Töne offenbar dazu führten, dass sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der auf Hokkaido zahlreichen Bären mehr blicken liessen. Jetzt soll ...

AFP/Toru Yamanaka
... der Wolf-Roboter (im Bild mit Chikao Umezawa von der japanischen Agrikulturbehörde) Wildschweine und Rehe von Reisfeldern fernhalten.

... der Wolf-Roboter (im Bild mit Chikao Umezawa von der japanischen Agrikulturbehörde) Wildschweine und Rehe von Reisfeldern fernhalten.

AFP/Toru Yamanaka

Der böse dreinschauende Wolf-Roboter soll in Japan Wildschweine und Rehe von Reisfeldern fernhalten. Sobald sich ein Tier dem «Super-Monster-Wolf» nähert, reagiert die auf Metallstelzen stehende und mit Infrarotsensoren ausgestattete Attrappe: Plötzlich ertönt ein Knurren wie von einem echten Wolf, während die LED-Augen funkeln.

Der Agrarverband in der Stadt Kisarazu nahe Tokio testet das bizarre Gerät laut Medienberichten bis September. Die unheimlich aussehende Wolfsattrappe mit Fellüberzug ist 65 Zentimeter lang und 50 Zentimeter hoch.

Das Knurren erreicht eine Lautstärke bis 90 Dezibel - das entspricht dem Fahrgeräusch eines Lkw. Während die roten LED-Augen funkeln, bewegt sich der Kopf der Attrappe hin und her. Damit sich Wildschweine und Rehe nicht an den Roboter gewöhnen, kann das Knurren variieren. Betrieben wird das Gerät mit Solarbatterien, wie Medien weiter berichteten. Eine Firma auf Japans nördlichster Hauptinsel Hokkaido hat den Roboter zusammen mit der Universität Tokio entwickelt.

Versuche ergaben, dass die weithin hörbaren Töne offenbar dazu führten, dass sich auf einer Fläche von einem Quadratkilometer keine der auf Hokkaido zahlreichen Bären mehr blicken liessen. Nun hoffen auch die Bauern in Chiba, dass der Test auf dem Reisfeld erfolgreich verläuft. (gux/sda)

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