Tiny-House-Gondel - Wer hier übernachten will, sollte schwindelfrei sein
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Tiny-House-GondelWer hier übernachten will, sollte schwindelfrei sein

Auf einer Felsnadel im Brunni-Gebiet steht seit Kurzem eine Gondel für Übernachtungsgäste. Ein Ehepaar hat die Gondel zum Tiny House umgebaut.

von
Gianni Walther
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Schlafen umgeben vom Bergpanorama: Im Brunni-Gebiet steht derzeit eine Gondel, die zu einem Tiny House umgebaut wurde.

Schlafen umgeben vom Bergpanorama: Im Brunni-Gebiet steht derzeit eine Gondel, die zu einem Tiny House umgebaut wurde.

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Die Gondel steht auf einer Felsnadel am Abgrund auf 1880 M. ü. M.

Die Gondel steht auf einer Felsnadel am Abgrund auf 1880 M. ü. M.

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Zum Ein-Bett-Hotel umgebaut wurde die Gondel von Valeria und Adrian Rüedi vom Blog Littlecity.

Zum Ein-Bett-Hotel umgebaut wurde die Gondel von Valeria und Adrian Rüedi vom Blog Littlecity.

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Darum gehts

  • Auf dem Brunni steht seit Kurzem eine Gondel als Übernachtungsmöglichkeit.

  • Die Kabine war einst im Einsatz bei der Luftseilbahn Engelberg-Ristis.

  • Die Gondel wurde von einem Ehepaar zum Tiny House umgebaut.

Sie steht auf einer Felsnadel, direkt am Abgrund in einer Höhe von 1880 Metern über Meer: Die Kabine der ehemaligen Luftseilbahn Engelberg-Ristis, die nun ein Tiny House ist. Während des Sommers kann man die Gondel im Brunni-Gebiet buchen, wie die Brunni-Bahnen Engelberg AG mitteilten.

«Die Gondel ist rund 30 Jahre alt, jedoch sehr modern eingerichtet», sagt Roman Barmettler, Geschäftsführer der Brunni-Bahnen. So verfügt die Gondel etwa über eine moderne kleine Küche, Zutritt erhält man per Fingerabdruck. Damit Gäste in der Nacht nicht frieren, ist die Gondel auch mit zwei Heizungen ausgestattet. Vor Ort bei der Gondel befindet sich eine biologische Toilette. Bei Bedarf könne man zudem die Duschen in der Berglodge Ristis nutzen. Abendessen könne man vorbestellen und danach zur Hütte mitnehmen. Am nächsten Morgen werde ein Frühstückskorb direkt zur Gondel gebracht. Eine Übernachtung kostet zwischen 490 und 510 Franken.

Umgebaut zum Tiny House wurde die Gondel von Valeria und Adrian Rüedi. Beim Umbau der Gondel musste das Ehepaar sehr genau arbeiten, damit alles zusammenpasst. «Unser Ziel ist es, die Tiny-House-Gondel an die spektakulärsten Orte der Schweiz zu bringen. Wir denken, das haben wir hier auf jeden Fall erreicht!», sagen die beiden. Bis am 31. Oktober befindet sich die Gondel im Brunnigebiet. Danach wird das kleine Ein-Bett-Hotel an einen neuen Ort gebracht.

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