Lieferengpässe IKEA – Vor allem Pax-Schränke und Billy-Regale betroffen
Aktualisiert

LieferschwierigkeitenWer Ikeas Kult-Möbelstück Billy kaufen will, muss sich wohl gedulden

Auch Ikea spürt die Lieferschwierigkeiten im globalen Handel. Besonders betroffen seien aktuell die bei den Kunden beliebten Schränke der Serie Pax und die legendären Billy-Regale.

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Ikeas Billy-Regal wird knapp. Grund dafür sind die Lieferschwierigkeiten im globalen Handel.

Ikeas Billy-Regal wird knapp. Grund dafür sind die Lieferschwierigkeiten im globalen Handel.

Ikea
Das Unternehmen gibt an, im Laufe des Ende August beendeten Geschäftsjahrs einen deutlichen Abfall der Verfügbarkeit von Produkten konstatiert zu haben.

Das Unternehmen gibt an, im Laufe des Ende August beendeten Geschäftsjahrs einen deutlichen Abfall der Verfügbarkeit von Produkten konstatiert zu haben.

20min/News-Scout
Wegen der Lieferschwierigkeiten und geschlossener Geschäfte sei es ein «schwieriges Geschäftsjahr» gewesen, erklärte die Holding «Inter Ikea».

Wegen der Lieferschwierigkeiten und geschlossener Geschäfte sei es ein «schwieriges Geschäftsjahr» gewesen, erklärte die Holding «Inter Ikea».

REUTERS

Darum gehts

  • Die Lieferschwierigkeiten bei Ikea könnten bis im September 2022 anhalten, sagt das Unternehmen.

  • Im letzten Geschäftsjahr sei ein deutlicher Abfall der Verfügbarkeit von Produkten spürbar gewesen.

  • Seinen Umsatz konnte Ikea allerdings trotz der Lieferschwierigkeiten und der Pandemie steigern.

Die Lieferengpässe im globalen Handel sorgen nicht nur bei Velowerkstätten, in der Schuhindustrie und bei Apple für Kopfzerbrechen. Auch die schwedische Möbelfirma Ikea ist davon betroffen.

Ikea gibt an, im Laufe des Ende August beendeten Geschäftsjahrs einen deutlichen Abfall der Verfügbarkeit von Produkten konstatiert zu haben. Die Lieferschwierigkeiten könnten laut dem Unternehmen noch «bis ins Geschäftsjahr 2022» anhalten. Dieses startet bei Ikea am 1. September. Besonders betroffen seien aktuell die bei den Kunden beliebten Schränke der Serie Pax und die legendären Billy-Regale.

Umsatzsteigerung trotz Lieferschwierigkeiten

Wegen der Lieferschwierigkeiten und geschlossener Geschäfte sei es ein «schwieriges Geschäftsjahr» gewesen, erklärte die Holding «Inter Ikea». Dennoch sei der Umsatz im Vorjahresvergleich auf umgerechnet 41,9 Milliarden Euro (rund 44,81 Milliarden Franken) gestiegen. Das ist ein Plus von rund sechs Prozent. Damit übersteigt der Umsatz auch den vor der Krise, der bei 41,3 Milliarden Euro (44,17 Milliarden Franken) lag. Den Gewinn nannte das Unternehmen nicht. Es ist dazu nicht verpflichtet, da es nicht börsennotiert ist.

Ikea hatte Ende August rund 225’000 Angestellte weltweit. Das sind rund 8000 mehr als im vergangenen Geschäftsjahr. 775 Millionen Kundinnen und Kunden besuchten die Möbelhäuser.

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(AFP/mur)

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