18.09.2020 16:08

RisikogebieteWer in diesen Kantonen war, darf nur mit Corona-Test in den Europapark

Weil Freiburg, Waadt und Genf auf der deutschen Liste der Risikogebiete stehen, dürfen Einwohner und auch Besucher dieser Kantone nur noch mit negativem Corona-Test über die Grenze nach Rust.

von
Joel Probst
1 / 8
Ohne Corona-Test dürfen Freiburger, Waadtländer und Genfer nicht mehr über die Grenze und auf die Achterbahnen im Europapark.

Ohne Corona-Test dürfen Freiburger, Waadtländer und Genfer nicht mehr über die Grenze und auf die Achterbahnen im Europapark.

imago images/Petra Schneider
Denn Deutschland zählt die drei Kantone zu den Risikogebieten.

Denn Deutschland zählt die drei Kantone zu den Risikogebieten.

imago images/Petra Schneider
Betroffen sind auch Schweizer, die zwei Wochen vor Besuch einen der drei Kantone besuchten.

Betroffen sind auch Schweizer, die zwei Wochen vor Besuch einen der drei Kantone besuchten.

imago images/Petra Schneider

Darum gehts

  • Deutschland zählt Freiburg, Waadt und Genf als Risikogebiet.
  • Wer sich in den zwei Wochen vor dem Besuch dort aufgehalten hat, darf deshalb nicht über die Grenze und auch nicht in den Europapark.
  • Wer im Risikogebiet war, darf nur mit einem Test trotzdem in Rust Achterbahn fahren.

Wer dieser Tage über die deutsche Grenze in den Europapark nach Rust fahren will, kann eine böse Überraschung erleben. Denn Schweizer, die sich in den zwei Wochen vor dem geplanten Besuch im Freizeitpark in Freiburg, Waadt oder Genf aufhielten, dürfen nicht einfach so nach Baden-Württemberg einreisen.

Stattdessen müssen betroffene Schweizer direkt nach der Einreise in Quarantäne, das ist Vorschrift im deutschen Bundesland Baden-Württemberg, wo der Europapark liegt. Denn während die Schweiz als Ganzes bislang davor verschont blieb, stehen die Kantone Freiburg, Waadt und Genf auf der Risikoliste des deutschen Robert-Koch-Instituts.

Keine Kontrollen

Eine Ausnahme gibt es laut Behörden nur für Personen, die einen negativen Corona-Test vorweisen können. «Dann endet die Quarantäne, ohne dass es noch einer behördlichen Zustimmung bedarf», sagt ein Europapark-Sprecher. Einem Ritt auf der Achterbahn steht damit nichts mehr im Weg. Aber Achtung: «Das Testergebnis darf bei Einreise in die Bundesrepublik Deutschland nicht älter als 48 Stunden sein», so der Sprecher. Bezahlt werden muss der Test aus eigener Tasche.

Kontrolliert wird die Pflicht vom Europapark-Personal allerdings nicht, wie ein Sprecher betont: «Alle Besucher kommen in den Europapark. Am Eingang gibt es keine Kontrollen», so der Sprecher. Man appelliere an die Eigenverantwortung der Besucher. «Der Europa-Park hält sich streng an die Vorgaben der Behörden.»

Anders bei einer Buchung im Hotel: Dort wird die Herkunft jedes Gastes anhand seiner Reservierung festgestellt. Den Besuchern rät der Sprecher, vor dem Besuch die deutsche Liste der Risikogebiete zu überprüfen. «Falls der Besuch deshalb verschoben werden muss, bieten wir den Gästen aus Kulanz eine Umbuchung der Tickets an.»

Anmerkung: In der ursprünglichen Version dieses Textes liess sich ein Europapark-Sprecher zitieren, dass «am Eingang stichprobenartig Kontrollen» durchgeführt würden und betroffene Schweizer ohne Test weggewiesen würden. Diese Aussage hat der Europapark später widerrufen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.
712 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

süfel

19.09.2020, 12:42

Corona ist vor allem ein Bier

Alex

19.09.2020, 10:54

Grenzen wieder zu wäre die beste Option und aufzuhören das Virus zu ex- und importieren und dann müsste jedes Land versuchen das Virus in den Griff zu bekommen!

tja

19.09.2020, 10:43

auf einem schweizer Ausweis steht keine Adresse