Schweizer Winehouse: Wer ist eigentlich Ira May?
Aktualisiert

Schweizer WinehouseWer ist eigentlich Ira May?

Obwohl sie erst eine Single veröffentlich hat, wird die Baslerin Ira May bereits als Schweizer Amy Winehouse gehandelt. Doch wer ist die Sängerin überhaupt? Wir stellen sie vor.

von
Monika Rufener

So schnell kann es gehen: Iris Bösiger alias Ira May hatte einen kurzen Auftritt auf der 84-minütigen Single «1 City, 1 Song», ein Projekt des Basler Rappers Black Tiger, und schon ist die 25-Jährige in aller Munde. Obwohl rund 150 Musiker bei dem Projekt mitwirkten und ihre Performance ganz am Schluss des Rekord-Songs lediglich zwei Minuten dauert, hat sie es geschafft, aus der Masse herauszustechen. May wurde gar als Amy Winehouse aus Sissach bezeichnet. Der Grund: Mays Stimme strotzt vor Soul und geht unter die Haut. Ihre erste Single «Let It Go» erschien am 5. Juli. Zeit, die 25-Jährige genauer unter die Lupe zu nehmen.

Das Leben neben der Musik

Die 25-Jährige hat diesen Sommer ihre Lehre als Detailhandelsfachfrau abgeschlossen. Zuvor hatte Ira May den Vorkurs für klassischen Gesang an der Musik Akademie Basel und den Vorkurs an der Jazzschule Basel absolviert. Zudem hatte die Sängerin in verschiedenen Berufen gejobbt. Die Singlefrau lebt derzeit in Sissach.

Der musikalische Werdegang

«Ich wollte bereits als 5-Jährige Sängerin werden», erzählt Ira May im Interview mit 20 Minuten. Acht Jahre später sang May zusammen mit Baschi im Chor von Gelterkinden. 2003 kreuzten sich die Wege der beiden Musiker noch einmal - bei der Schweizer Castingshow «MusicStar». May war damals gerade einmal 15 Jahre alt. «Die Castingshows waren damals eine ganz neue Plattform», erinnert sich die rothaarige Newcomerin. Heutzutage würde sie jedoch nicht mehr bei einer solchen Sendung mitmachen. May ist auch nicht unglücklich darüber, dass sie bereits früh im Casting ausgeschieden ist. «Ich fühle mich erst jetzt reif genug und stehe hinter meinen Songs.»

Der Blick in die Zukunft

Bereits im Herbst soll ihr Debütalbum erscheinen, auch der Titel des Silberlings steht bereits fest: «The Spell» soll der Erstling heissen. Auf ihrer Facebook-Fanseite wird sie gar als Schweizer Hoffnung für den Eurovision Song Contest gehandelt. Für Iris Bösiger alias Ira May ist dies jedoch kein Thema: «Ich habe meiner Mutter versprochen, dass ich niemals am ESC teilnehmen werde», erklärt die 25-jährige. «So etwas ist überhaupt nicht mein Ding.»

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