Gemäuer mit Sex-Appeal: Wer krallt sich Berlusconis Liebesnest?
Aktualisiert

Gemäuer mit Sex-AppealWer krallt sich Berlusconis Liebesnest?

Geht Silvio Berlusconi das Geld aus? Er will seine «Bunga-Bunga-Villa» auf Sardinien verkaufen. Angeblich stehen reiche Russen und arabische Scheichs schon Schlange.

Etwa eine halbe Milliarde Franken soll der Verkauf der Villa Certosa einbringen.

Etwa eine halbe Milliarde Franken soll der Verkauf der Villa Certosa einbringen.

Italiens Ex-Regierungschef Silvio Berlusconi hat einem Zeitungsbericht zufolge einen neuen Versuch zum Verkauf seines Anwesens auf Sardinien unternommen. Die Villa Certosa solle zum Preis von 450 bis 470 Millionen Euro verkauft werden, berichtete die Zeitung «La Repubblica» am Donnerstag.

Unter Berufung auf das Lokalblatt «La Nuova Sardegna» hiess es weiter, dass ein Treffen der für Berlusconi tätigen Immobiliengesellschaft mit Vertretern des Interessenten geplant sei. war. Gemäss der Zeitung interessieren sich der Emir von Abu Dhabi, ein Londoner Unternehmer und einige Magnaten aus Russland für die Villa.

Halbnackte Schönheiten

Berlusconi versucht Medienberichten zufolge bereits seit 2009, das skandalumwitterte Anwesen zu verkaufen, nachdem ein Paparazzo 7000 Fotos des Inneren der Villa sowie von den Gästen gemacht hatte. Darauf waren unter anderem Berlusconi mit halbnackten Schönen, barbusige Frauen beim Sonnen und ein nackter Mann zu sehen - der ehemalige tschechische Ministerpräsident Mirek Topolanek.

Villa Certosa ist ein Ensemble von drei Gebäuden an der exklusiven Costa Smeralda auf Sardinien. Mit dem Kauf umliegender Flächen liess Berlusconi das Grundstück kontinuierlich erweitern. Das schönste der drei Gebäude ist das Berlusconi selbst vorbehaltene mit 2600 Quadratmetern. Auf dem Grundstück befinden sich ein See und ein künstlicher Vulkan sowie sieben Schwimmbäder und ein Gewächshaus mit Orchideen und Palmen. Nicht alle Bauten wurden gesetzeskonform erstellt. (sda)

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