Aktualisiert 04.02.2020 07:40

Akademiker, Künstler, Rollstuhlfahrer

Wer lebt eigentlich in Genossenschaften?

Die Mieten in Genossenschaften liegen unter dem Marktpreis. Doch profitieren wirklich nur Wenigverdiener vom Angebot? 20 Minuten hat sich umgeschaut und ist auf Akademiker gestossen.

von
Jacqueline Straub
1 / 10
Die Studentin Nora zahlt in der Genossenschaft Kalkbreite in der Stadt Zürich für ihre Einzimmerwohnung 1053 Franken im Monat. Das liegt unter dem durchschnittlichen Mietpreis.

Die Studentin Nora zahlt in der Genossenschaft Kalkbreite in der Stadt Zürich für ihre Einzimmerwohnung 1053 Franken im Monat. Das liegt unter dem durchschnittlichen Mietpreis.

20 Min
Tugba Temel lebt mit 14 Personen in einer Wohngemeinschaft in der Kalkbreite. «Wir sind ein bunter Haufen.» So wohnen etwa eine Sozialarbeiterin, ein Musiker und auch kleine Kinder in der WG.

Tugba Temel lebt mit 14 Personen in einer Wohngemeinschaft in der Kalkbreite. «Wir sind ein bunter Haufen.» So wohnen etwa eine Sozialarbeiterin, ein Musiker und auch kleine Kinder in der WG.

Tugba Temel
Hanna Yahia zahlt für ihre 3,5-Zimmer-Wohnung in der Familienheim-Genossenschaft Friesenberg in Zürich 1327 Franken pro Monat.

Hanna Yahia zahlt für ihre 3,5-Zimmer-Wohnung in der Familienheim-Genossenschaft Friesenberg in Zürich 1327 Franken pro Monat.

20 Min

Der moderne Eingangsbereich der Siedlung Kalkbreite in der Stadt Zürich ist gross, auf dem Sofa neben der hauseigenen Bibliothek sitzen einige Bewohner. In der kleinen Verschenk-Ecke liegen Gegenstände, Shirts und Kinderschuhe zum Mitnehmen. Eine Nigerianerin grüsst in gebrochenem Deutsch eine Rollstuhlfahrerin und läuft mit ihren Kindern zum Lift. Auf der 2500 Quadratmeter grosse Terrasse, die der Öffentlichkeit zugänglich ist, sitzen Bewohner.

Die Siedlung, die 2014 eröffnet wurde, umfasst 82 Wohnungen mit insgesamt 260 Menschen. Die Genossenschaft gilt als Vorzeigemodell in Sachen Nachhaltigkeit. Ihr Ziel ist es, eine langfristige Reduktion des Energieverbrauches um rund ein Drittel auf 2000 Watt zu erreichen. Parkplätze für Autos gibt es in der Genossenschaft nicht (die Bewohner dürfen keine Autos besitzen) – dafür einen grossen Velostellplatz im Keller.

Die Idee solcher Genossenschaften ist, dass sich auch ein weniger gut betuchtes Publikum eine Stadtwohnung leisten kann. Haushalte, die auf dem Wohnungsmarkt benachteiligt sind, sollen gefördert werden: etwa Alleinerziehende, Menschen mit Behinderungen oder Haushalte mit Migrationshintergrund. Ziel ist die «ausgewogene Durchmischung der Bewohner*innen». Doch wer kommt tatsächlich in den Genuss solcher günstigen Wohnungen? 20 Minuten hat sich umgehört.

Die hauseigene Bibliothek der Genossenschaft Kalkbreite. (Bildquelle: Volker Schopp)

Genossenschaft Kalkbreite

Die Ärztin: «Akademiker sind übervertreten»

Anna Fierz (49) lebt seit 2014 in der Genossenschaft Kalkbreite. Für die 3-Zimmer-Wohnung bezahlt sie monatlich 1594 Franken.

Seit knapp fünf Jahren betreibt sie dort auch eine Arztpraxis. «Patienten fragen mich manchmal, ob ich denn kein schlechtes Gewissen habe, als gut verdienende Akademikerin in einer Genossenschaft zu leben», sagt Fierz. Ihre Antwort laute: Nein. Denn das Ziel der Genossenschaft sei ja, eine soziale Durchmischung herzustellen: «Die Zusammensetzung der Bewohner soll demografisch Zürich abbilden. Da gehören Akademiker eben auch dazu.»

Ausserdem amortisiere sich ihre Praxis mit einem Teilzeitpensum nur langsam, in den ersten zwei Jahren war der Gewinn gleich null. Zudem ziehe sie ihr Kind grossteils allein auf: «Dass ich nachträglich einen Praxisraum im Haus erhielt, nahm unglaublich viel Druck weg und erlaubt es mir, eigene Patienten in Notfällen auch mal ausserhalb der limitierten Sprechstunde zu sehen, ohne das Kind im Stich zu lassen.»

Fierz räumt aber ein: «Akademiker sind zurzeit in der Siedlung übervertreten.» Bei der Neubewerbung hätten nun Nicht-Akademiker den Vorteil. Ebenso gebe es subventionierte Wohnräume, die allein Menschen mit tiefen Einkommen mieten können.

Die Ethnologin: «Nicht jeder Akademiker verdient viel»

Nora ist studierte Ethnologin und gelernte Hebamme.

Seit zehn Monaten lebt die 29-jährige Nora in der Genossenschaft Kalkbreite in Zürich. Sie lebt für 1053 Franken in einer 42 Quadratmeter grossen 1-Zimmer-Wohnung. Die sogenannte Clusterwohnung bietet die Möglichkeit, gemeinschaftlich zu wohnen und sich dennoch ins Apartment mit eigenem Bad und Küche zurückziehen zu können. Für alle Bewohner eines Clusters gibt es eine Gemeinschaftswohnküche, die das Leben in Gemeinschaft pflegen soll. Im Cluster teilen sich die Bewohner einen Stromzähler und einen Glasfaseranschluss.

Nora hat einen Bachelor in Ethnologie. Vor kurzem hat sie ein Hebammenstudium begonnen. «Ich habe kein schlechtes Gewissen, hier zu wohnen, nur weil ich eine Akademikerin bin», sagt sie. Durch ihr Studium könne sie wieder etwas in das genossenschaftliche Leben zurückgeben. Schliesslich fordere das Leben in der Genossenschaft viel Engagement und sei zeitintensiv, rtwa das Einbringen in Arbeitsgruppen oder das Organisieren von Anlässen im Haus. Nora befasst sich derzeit mit dem Thema Altersdurchmischung, denn in ihrem Cluster ist sie mit Abstand die Jüngste. «Alle anderen sind über 50.» Ein Grund, warum auch Akademiker in günstigen Genossenschaften leben sollen: «Nicht jeder Akademiker verdient viel», sagt Nora.

Die junge Frau mag das Genossenschaftsleben. «Wenn jemand krank ist, bringt man ihm eine Suppe oder wir leihen uns gegenseitig Dinge aus. Man kann sich auf andere im Haus verlassen», sagt die gelernte Hebamme. Weiter schätzt sie die gemeinsamen Räume. In der Genossenschaft Kalkbreite gibt es etwa ein Anwohner-Café, in dem sich die Bewohner treffen können, ebenso gibt es im Haus eine Sauna.

Die deutsche Event-Sales-Managerin: «Es ist wie eine Grossfamilie»

Das Konzept Genossenschaft gefällt der deutschen Tugba Temel.

Tugba Temel (30) lebt für 870 Franken im Monat seit eineinhalb Jahren in der «Kalki». Ihr Zimmer ist 17,5 Quadratmeter gross. Sie stammt aus Deutschland und hat eine Ausbildung an einer Hotelfachschule gemacht. Heute arbeitet sie als Event-Sales-Managerin. Sie schätze, dass in der Kalkbreite viele verschiedene Menschen mit verschiedenen beruflichen und ethnischen Hintergründen zusammenkommen. Temel lebt mit 14 Personen in einer Wohngemeinschaft mit fünf Bädern und drei Küchen. «Wir sind ein bunter Haufen», sagt Temel. So wohnen etwa eine Sozialarbeiterin, ein Musiker und auch kleine Kinder in der WG. «Es ist wie eine Grossfamilie. Man ist nie allein, kann es aber dennoch sein, wenn man will.» Das Konzept Genossenschaft gefällt ihr, da sie nach ihrem Wegzug aus Deutschland in Zürich schnell Anschluss gefunden hat.

Der Rollstuhlfahrer: «Ich fand acht Jahre keine Wohnung»

«Ich habe acht Jahre nach einer passenden Bleibe gesucht», sagt Sebastian*. Es sei fast unmöglich für behinderte Menschen, auf dem freien Wohnungsmarkt etwas zu finden. Viele Faktoren kämen zusammen: die Nähe zu Einkaufsmöglichkeiten und zum Spital, ein Lift im Haus und barrierefreie Umgebung.

Das Prinzip der Gemeinschaft und des Teilens schätze er sehr, wobei er gerne für sich ist. Wenn er Hilfe benötige, sei immer jemand da. Etwa wenn jemand kleine Einkäufe für ihn übernehmen soll. Er selbst lebt von 980 Franken IV-Rente. Für seine 1-Zimmer-Wohnung bezahlt er 1320 Franken. «Mein Vermögen, das ich mir als Arbeiter angespart habe, schmilzt», so der 62-Jährige.

Ihn störe es nicht, dass es durchaus Bewohner in der Kalkbreite gibt, die sich aufgrund ihres Einkommens eine teurere Wohnung leisten könnten, sondern vielmehr, dass das Genossenschaftswesen zu wenig gefördert wird. Er hoffe, dass die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» angenommen wird. «Und eigentlich sind 10 Prozent Genossenschaftswohnungen viel zu wenig, es sollten 50 Prozent sein.» Dabei soll der Bauform der Genossenschaft Vorrang gegeben werden, da die Mitglieder den grössten Teil der Kosten durch ihre Mitgliedschaft tragen. An einem anderen Ort zu wohnen, kann sich Sebastian nicht vorstellen. «Von hier aus geht es direkt auf den Friedhof.»

Der Musiker: «Es ist schwer, eine günstige Wohnung zu erhalten»

Sven* ist Musiker in verschiedenen Bands. Nachdem er sich einen Genossenschaftsanteil erworben hatte, bewarb er sich auf ein freies Zimmer. Die WG-Bewohner führten das Casting durch und schauten dabei, ob er in die Gruppe passe. Die Mutter seiner Tochter lebt mit dem Kind gemeinsamen in der WG, er hat ein zusätzliches Zimmer ausserhalb der WG-Räumlichkeiten ohne Küche, teilt sich aber in der WG eine der drei Küchen mit 13 weiteren Personen. «Ich bin froh, dass ich hier leben kann.» Seit sechs Monaten sucht Sven eine neue Wohnung. Es sei aber schwer, eine gute und günstige Wohnung zu erhalten, wenn man nur ein Musikergehalt hat. Was er derzeit für sein Zimmer in der Kalkbreite zahlt, teilt er nicht mit.

«Auch finanziell gut situierte Personen können eine Genossenschaftswohnung bekommen»

Frau Clapasson*, warum leben Akademiker in der Genossenschaft Kalkbreite? Sollten nicht Bürger bevorzugt werden, die im Wohnungsmarkt einen weit schwereren Stand haben?

Nach unserem Dafürhalten benötigt eine Siedlung, damit sie lebendig bleibt und das Zusammenwohnen funktioniert, eine gute Durchmischung, nach diesem Grundsatz vermieten wir. Benachteiligte Gruppen sollen dabei die soziale Durchmischung ergänzen, aber nicht hauptsächlich prägen. Es ist schliesslich die Aufgabe des Staates genügend Sozialwohnungen zu stellen, nicht von Genossenschaften, die private Unternehmen sind.

Wie viele Akademiker leben denn in der Genossenschaft?

Darüber haben wir keine gesicherten Daten. Wir erhalten vom statistischen Amt Zürich in anonymisierter Form die für die Durchmischung wichtigen Kriterien wie Nationalität oder Einkommen. Leider ist in dieser Erhebung der Bildungsstand nicht eingeschlossen, weshalb wir eigene Umfragen machen.

Gemäss einer Anwohnerin leben zurzeit überproportional viele Akademiker in der Genossenschaft. Ist das im Sinne der Genossenschaft?

Bei der Belegung unserer Zimmer und Wohnungen achten wir darauf, möglichst dem Bevölkerungsschnitt zu entsprechen. Da es in Zürich etwas mehr Akademiker hat als in anderen Ortschaften, ist es kaum verwunderlich, dass dies auch bei uns so ist. Aber wir achten sehr darauf, dass die Durchmischung bestehen bleibt, und wollen die Durchmischung bei der Wiedervermietung optimieren.

Hätte auch der gut bezahlte Banker eine Chance auf eine Genossenschaftswohnung?

Gemäss unseren Statuten steht die Genossenschaft Kalkbreite allen offen, die Mitglied werden möchten. Die Genossenschafter*innen haben bisher keine Einkommens- oder Vermögenslimiten erlassen, weshalb es theoretisch möglich ist, dass auch finanziell gut situierte Personen eine Genossenschaftswohnung bekommen. Auch dies wiederum hilft aber der Durchmischung und fördert das Zusammenleben.

Wer lebt in der Genossenschaft?

Wir haben in der Genossenschaft Kalkbreite von allem etwas: Schweizer, Ausländer, Menschen mit Behinderung, Akademiker. Die Kalkbreite strebt eine soziale Durchmischung an, die dem schweizerischen Durchschnitt entspricht.

Wer hat eine Chance auf eine Wohnung in der Genossenschaft?

Jeder, der einen Anteil bei unserer Genossenschaft erworben hat, kann sich auf eine Wohnung oder ein Zimmer bei uns bewerben. Wir achten bei der Belegung aber immer darauf, dass die soziale Durchmischung gegeben ist. Derzeit werden bei Neubelegungen Menschen ohne akademischen Hintergrund bevorzugt.

Wie viel kosten die Wohnungen in der Kalkbreite?

Eine 1- bis 1,5-Zimmer-Wohnung kostet zwischen 567 und 1276 Franken netto. Eine 3-Zimmer-Wohnungen zwischen 57 Quadratmeter und 74 Quadratmeter kostet zwischen 1224 und 1702 Franken. Eine 4,5-Zimmer-Wohnung mit durchschnittlich 118,20 Quadratmeter liegt bei 2322.90 Franken. Da die Wohnungsmieten in der Kalkbreite einer nicht gewinnorientierten Kostenmiete entsprechen, liegt der Mietzins hier gut ein Drittel unter den ortsüblichen Marktmieten. Zudem gibt es elf subventionierte Wohnungen in der Kalkbreite, diese wurden von Kanton und Stadt finanziert und unterliegen strengen Einkommens- und Vermögenslimiten, die von den Behörden kontrolliert werden.

*Valérie Clapasson, Co-Geschäftsleiterin der Genossenschaft Kalkbreite

Familienheim-Genossenschaft Friesenberg in Zürich

Am Stadtrand von Zürich erstreckt sich mit rund 2300 Wohnungen die Familienheim-Genossenschaft Zürich, deren Ziel es ist, Familien einen preiswerten Wohnraum zu bieten. 860 Liegenschaften davon sind Reiheneinfamilienhäuser. Das Quartier Friesenberg im Zürcher Stadtkreis 3 zählt zu der grössten Siedlungsgenossenschaft der Schweiz, rund 5700 Personen leben dort. Der Genossenschaft Friesenberg ist es wichtig, dass eine gut funktionierende Nachbarschaft gegeben ist.

Die ausländische Mutter: «1327 Franken für eine 3,5-Zimmer-Wohnung»

Hanna Yahia bezahlt 1327 Franken pro Monat für eine 3,5-Zimmer-Wohnung.

Hanna Yahia lebt seit zwei Jahren in der Schweiz und seit fünf Monaten in der Familiengenossenschaft Friesenberg in Zürich. Für ihre 3,5-Zimmer-Wohnung zahlen sie 1327 Franken pro Monat. Im Sudan studierte die 31-Jährige auf Lehramt und arbeitete als Lehrerin. In der Schweiz muss sie nun aber erst Deutsch lernen. Sie sei froh, dass sie zusammen mit ihrem Mann und dem eineinhalbjährigen Sohn in einer 3,5-Zimmer-Wohnung leben könne, denn es sei «etwas» schwer, in Zürich eine Wohnung zu erhalten.

Die Rentnerin: «Akademiker sollen in Genossenschaften Platz machen»

Elisabeth Rollin* ist im Friesenberg aufgewachsen. Als Kind lebte sie nur ein paar Strassen weiter. Nach der Heirat kam die heute 85-Jährige in die Genossenschaft. Die Menschen im Haus kennen sich, sagt die Renterin. «Es ist ein günstiges Wohnen, schöner könnte man es nicht haben. Ich zahle für meine 2,5-Zimmer-Wohnung 1079 Franken.» Sie ist froh, wenn sie bis zum Lebensende in der Familiengenossenschaft Friesenberg bleiben kann. Sorgen macht ihr, dass es immer weniger Platz zum Wohnen gibt und Neubauten immer höher gebaut werden müssen. «Das ist für viele nicht mehr bezahlbar», so die 85-Jährige. Sie persönlich kenne keine Akademiker, die im Friesenberg leben, findet aber, dass Akademiker generell in Genossenschaften Platz machen sollten für Menschen, die ein geringeres Einkommen haben.

Reiheneinfamilienhäuser in der Familienheim-Genossenschaft Friesenberg

Die Kauffrau: «Es ist schwierig, in eine Genossenschaft zu kommen»

Karin Rametta lebte in ihrer Kindheit mit ihren Eltern in einem kleinen Haus der Familiengenossenschaft Friesenberg. «Für Familien mit Kinder ist es grossartig», sagt die 30-jährige Kauffrau. Das ist ein Grund, warum sie sich als Erwachsene selbst bei einer Genossenschaft beworben hat. «Es ist sehr schwierig, in eine Genossenschaft zu kommen», so Rametta, die heute wieder in einem Haus am Friesenberg lebt. Genossenschaften seien anders als normale Wohnsiedlungen. Es sei geselliger und man gehe mehr auf die anderen zu. In ihrem Wohnumfeld gebe es kaum Akademiker.

Der Metzger: «Es gibt einen Lehrer, sonst aber keine Akademiker»

Seit 21 Jahren lebt Samuel in der Genossenschaft Friesenberg. «Ich hatte immer viele Kinder zum Spielen, und die Schule ist direkt um die Ecke», sagt der heute 25-Jährige. Der junge Metzger lebt noch bei seinen Eltern und findet es schön, in einer Gegend wohnen zu dürfen, die sehr durchmischt ist. «Wir haben hier alles und jeden.» Viele Akademiker fallen ihm dabei aber nicht ein. Ein Lehrer lebe in der Nachbarschaft, aber ansonsten überwiegend «normale» Arbeiter.

Die Ausländerin und der Akademiker: «Schwierig, etwas Vergleichbares zu finden»

Familie Wälti lebt seit über sieben Jahren in der Familiengenossenschaft Friesenberg in Zürich. «Ich bin gern hier», sagt die Thailänderin Chutima. Es sei günstig, hier zu wohnen, und die Kinder hätten im Vorgarten und im Haus genügend Platz. Die 43-Jährige glaubt nicht, dass ihre Familie etwas Vergleichbares finden würde. Sie ist daher sehr froh, in der Genossenschaft zu leben, zumal sie nur einen Verdienst haben, jenen des Mannes, der Ingenieur sei.

*Name geändert

Am 9. Februar kommt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an die Urne. Die Initiative will den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und damit mehr bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. So sollen bei Neubauten mindestens zehn Prozent über gemeinnützige Wohnungen oder Genossenschaftswohnungen getragen werden. Die Miete in einer Genossenschaftswohnung ist meistens niedriger als jene einer vergleichbaren Wohnung auf dem freien Markt. Dies ist möglich, weil die Genossenschaften nicht gewinnorientiert sind. In der Regel profitieren sie von staatlich vergünstigtem Land und zinsgünstigen Darlehen. Um eine Wohnung in einer Genossenschaft zu erhalten, muss man dieser beitreten und einen Anteilschein kaufen. Damit werden Gebäudekosten gedeckt. Nach dem Auszug aus einer Genossenschaftswohnung, erhält der Mieter seinen Anteilschein wieder zurück.

Am 9. Februar kommt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an die Urne. Die Initiative will den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und damit mehr bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. So sollen bei Neubauten mindestens zehn Prozent über gemeinnützige Wohnungen oder Genossenschaftswohnungen getragen werden. Die Miete in einer Genossenschaftswohnung ist meistens niedriger als jene einer vergleichbaren Wohnung auf dem freien Markt. Dies ist möglich, weil die Genossenschaften nicht gewinnorientiert sind. In der Regel profitieren sie von staatlich vergünstigtem Land und zinsgünstigen Darlehen. Um eine Wohnung in einer Genossenschaft zu erhalten, muss man dieser beitreten und einen Anteilschein kaufen. Damit werden Gebäudekosten gedeckt. Nach dem Auszug aus einer Genossenschaftswohnung, erhält der Mieter seinen Anteilschein wieder zurück.

Am 9. Februar kommt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an die Urne. Die Initiative will den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und damit mehr bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. So sollen bei Neubauten mindestens zehn Prozent über gemeinnützige Wohnungen oder Genossenschaftswohnungen getragen werden. Die Miete in einer Genossenschaftswohnung ist meistens niedriger als jene einer vergleichbaren Wohnung auf dem freien Markt. Dies ist möglich, weil die Genossenschaften nicht gewinnorientiert sind. In der Regel profitieren sie von staatlich vergünstigtem Land und zinsgünstigen Darlehen. Um eine Wohnung in einer Genossenschaft zu erhalten, muss man dieser beitreten und einen Anteilschein kaufen. Damit werden Gebäudekosten gedeckt. Nach dem Auszug aus einer Genossenschaftswohnung, erhält der Mieter seinen Anteilschein wieder zurück.

Am 9. Februar kommt die Initiative «Mehr bezahlbare Wohnungen» an die Urne. Die Initiative will den gemeinnützigen Wohnungsbau fördern und damit mehr bezahlbaren Wohnraum für alle schaffen. So sollen bei Neubauten mindestens zehn Prozent über gemeinnützige Wohnungen oder Genossenschaftswohnungen getragen werden. Die Miete in einer Genossenschaftswohnung ist meistens niedriger als jene einer vergleichbaren Wohnung auf dem freien Markt. Dies ist möglich, weil die Genossenschaften nicht gewinnorientiert sind. In der Regel profitieren sie von staatlich vergünstigtem Land und zinsgünstigen Darlehen. Um eine Wohnung in einer Genossenschaft zu erhalten, muss man dieser beitreten und einen Anteilschein kaufen. Damit werden Gebäudekosten gedeckt. Nach dem Auszug aus einer Genossenschaftswohnung, erhält der Mieter seinen Anteilschein wieder zurück.

Fehler gefunden?Jetzt melden.