Unterschiedliche Behauptungen: Wer liess Meghans Namen aus Archies Geburtsurkunde entfernen?
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Unterschiedliche BehauptungenWer liess Meghans Namen aus Archies Geburtsurkunde entfernen?

Dass Meghans zwei Vornamen auf Archies Geburtsurkunde fehlen, hat eine Reihe von Spekulationen ausgelöst. Wir fassen zusammen, was berichtet wurde.

von
Stephanie Vinzens
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Sie selbst, der Palast oder das Team der Sussexes – wer liess Herzogin Meghans (39) zwei Vornamen aus der Geburtsurkunde von Söhnchen Archie (1) entfernen? Darüber wird zurzeit fleissig diskutiert.

Sie selbst, der Palast oder das Team der Sussexes – wer liess Herzogin Meghans (39) zwei Vornamen aus der Geburtsurkunde von Söhnchen Archie (1) entfernen? Darüber wird zurzeit fleissig diskutiert.

Dukas/Backgrid
So sah das Dokument direkt nach Archies Geburt in 2019 aus. Als Mutter ist «Rachel Meghan, Ihre Königliche Hoheit die Herzogin von Sussex» vermerkt.

So sah das Dokument direkt nach Archies Geburt in 2019 aus. Als Mutter ist «Rachel Meghan, Ihre Königliche Hoheit die Herzogin von Sussex» vermerkt.

Screenshot Daily Mail
Wenige Wochen nach der Geburt wurden die Vornamen entfernt, sodass nur noch ihr Titel notiert ist. Nachdem «The Sun» darüber spekulierte, liess Meghan ein Statement in harschem Tonfall veröffentlichen, in dem sie gegen die britische Presse schiesst.

Wenige Wochen nach der Geburt wurden die Vornamen entfernt, sodass nur noch ihr Titel notiert ist. Nachdem «The Sun» darüber spekulierte, liess Meghan ein Statement in harschem Tonfall veröffentlichen, in dem sie gegen die britische Presse schiesst.

Screenshot «Daily Mail»

Darum gehts

  • Zurzeit herrscht grosse Verwirrung um die Geburtsurkunde von Baby-Royal Archie.

  • Am Wochenende wurde bekannt, dass wenige Wochen nach der Geburt Meghans Vornamen aus dem Dokument entfernt wurden.

  • Wir rollen auf, was die Enthüllung in den vergangenen Tagen ausgelöst hat.

Der Auslöser

Vor einigen Tagen hat «The Sun» berichtet, dass Herzogin Meghan (39) einen Monat nach der Geburt von Söhnchen Archie (1) im Mai 2019 «heimlich» ihren beiden Vornamen Rachel und Meghan aus der Geburtsurkunde des Kleinen entfernen liess. Somit steht dort seither nur noch «Her Royal Highness the Duchess of Sussex», also «Ihre Königliche Hoheit die Herzogin von Sussex».

Das Boulevardblatt spekulierte dabei, dass Meghan die Änderung vorgenommen hat, um sich von Prinz William (38) und Herzogin Kate (39) zu distanzieren, zu denen sie und Prinz Harry angeblich ein angespanntes Verhältnis haben. So verwende Kate, wie Meghan ganz zu Beginn, in den Geburtsurkunden ihrer Kinder ebenfalls zusätzlich zum Royaltitel ihre beiden Vornamen.

Das wütende Statement

Einen Tag nach den News liess Meghan durch ihr Medienteam ein Statement veröffentlichen, in dem behauptet wird, dass die Änderung des Namens weder von Meghan noch von Harry ausgegangen, sondern vom Palast «diktiert» worden sei.

Auffällig ist dabei der scharfe Ton. So steht weiter im Statement geschrieben: «Zu sehen, dass diese britische Boulevardzeitung und ihre Fasnacht von sogenannten Experten beschlossen haben, dies auf trügerische Weise wie eine kalkulierte Familienschmähung aussehen zu lassen, wäre lächerlich, wenn es nicht so beleidigend wäre. Es passiert gerade viel auf der Welt – fokussieren wir uns lieber darauf, statt Clickbait-Artikel zu verfassen.»

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Das Gegenargument

Statt dem Klatsch ein Ende zu setzten, hat das Statement von Meghans Presseteam jedoch nur mehr Öl ins Feuer gegossen, wie es scheint. So äusserten sich mittlerweile eine Reihe von weiteren Insider*innen zum Thema.

Eine dem Palast nahestehende Quelle etwa sagte gegenüber «Daily Mail», dass die Änderung nicht von der Queen oder ihrem Team, sondern von Meghan und Harrys Angestellten ausgegangen sei: «Das Dokument wurde vom ehemaligen Büro des Herzogs und der Herzogin von Sussex geändert, um die Konsistenz des Namens und des Titels der Herzogin mit anderen privaten Dokumenten zu gewährleisten.»

Eine weitere Quelle von «The Telegraph» hält es ebenfalls für unwahrscheinlich, dass die Änderung vom Palast vorgeschrieben wurde: «Das sind zivile Dokumente, dafür gibt es kein royales Protokoll». Auch übte sie Kritik an Meghans Statement, es habe mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Das Wort «diktiert» sei zudem unglücklich gewählt.

Also, wer wars?

Das wissen wir tatsächlich immer noch nicht. Sicher ist aber, dass die britischen Medien und deren Quellen noch mehr zum Thema zu sagen haben. Wir bleiben dran.

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