Aktualisiert 31.01.2019 11:09

5 Franken Gebühr

Wer mehr zahlt, kommt schneller aufs Schilthorn

Die Schilthornbahn zieht jeden Winter hunderttausende Besucher an. Dementsprechend lang sind die Warteschlangen. Nun führen die Betreiber eine Reservationsgebühr ein.

von
bho
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An einem sonnigen Tag locken Berge Skifahrer in die Höhe. Bei der Talstation angekommen, warten jedoch hunderte andere Besucher, die Warteschlange ist dementsprechend lang.

An einem sonnigen Tag locken Berge Skifahrer in die Höhe. Bei der Talstation angekommen, warten jedoch hunderte andere Besucher, die Warteschlange ist dementsprechend lang.

Keystone
Die Schilthornbahn will dies nun ändern und fürt eine sogenannte Reservationsgebühr ein, wie die «Berner Zeitung» schreibt. Für fünf Franken gelangt man durch einen separaten Eingang direkt in die Gondel.

Die Schilthornbahn will dies nun ändern und fürt eine sogenannte Reservationsgebühr ein, wie die «Berner Zeitung» schreibt. Für fünf Franken gelangt man durch einen separaten Eingang direkt in die Gondel.

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«Wir haben das neue Angebot bereits im vergangenen Sommer lanciert und dieses wurde rund zweitausend Mal gebucht», erklärt Schilhornbahn-Direktor Christoph Egger. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv ausgefallen.

«Wir haben das neue Angebot bereits im vergangenen Sommer lanciert und dieses wurde rund zweitausend Mal gebucht», erklärt Schilhornbahn-Direktor Christoph Egger. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv ausgefallen.

Jeder kennt die Situation: An sonnigen Tagen zieht es einem in die Berge zum Skifahren. In der Talstation angekommen warten jedoch bereits hunderte andere Besucher, die Warteschlange ist dementsprechend lang.

Die Schilthornbahn will dies nun ändern und führt eine sogenannte Reservationsgebühr ein, wie die «Berner Zeitung» schreibt. Für fünf Franken Aufschlag gelangt man durch einen separaten Eingang direkt in die Gondel.

«Wir haben das neue Angebot bereits im vergangenen Sommer lanciert und es wurde rund zweitausend Mal gebucht», erklärt Schilhornbahndirektor Christoph Egger. Die Rückmeldungen seien durchwegs positiv ausgefallen. Man habe auch in anderen Orten wie der Stanserhornbahn und Laax gesehen, dass ein solches Konzept funktionieren könne.

«Wir schaffen keinen VIP-Bereich»

Führt diese neue Reservationgebühr nicht zu einer Zweiklassengesellschaft? «Nein», erklärt Egger. «Uns geht es mit dieser Neuerung einzig und alleine darum, an stark frequentierten Tagen Wartezeiten zu verringern und es den passionierten Wintersportgästen zu ermöglichen, rasch auf die Pisten zu gelangen.» Er könne emotional nachvollziehen, dass Gäste ohne Boardingpass auf den ersten Blick ein Problem hätten, aber: «Es ist nicht so, dass ein VIP-Bereich geschaffen wird.»

Wer nur aufs Schilthorn und zurück fahren möchte, zahlt aktuell 105 Franken. Demgegenüber kostet eine Tageskarte zwar nur 65 Franken, die Skifahrer dürfen jedoch nur die Bergfahrt benutzen: Wollen sie auch im Bähnli zurück, kostet dies extra. Die fünf Franken Reservationsgebühr gelten pro einzelne Fahrt.

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