Büssi ist der neue Epiney: «Wer mich nicht sehen will, kann abschalten»
Aktualisiert

Büssi ist der neue Epiney«Wer mich nicht sehen will, kann abschalten»

Es läuft für Stefan Büsser, gelinde gesagt. Die Swiss Music Awards heute sind nur eine von vielen grossen SRF-Kisten, die der Moderator präsentiert.

von
kfi
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Die zwei SRF-Dauerbrenner im Einsatz: Sven Epiney und Stefan Büsser haben die ESC-Vorausscheidung am Sonntag zusammen präsentiert.

Die zwei SRF-Dauerbrenner im Einsatz: Sven Epiney und Stefan Büsser haben die ESC-Vorausscheidung am Sonntag zusammen präsentiert.

SRF/Mirco Redelechner
Zwei, die sich verstehen. Und ergänzen: Epiney moderierte die ESC-Show auf der Bühne, Büsser backstage. Für Letzteren folgt ...

Zwei, die sich verstehen. Und ergänzen: Epiney moderierte die ESC-Show auf der Bühne, Büsser backstage. Für Letzteren folgt ...

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... heute Abend schon die nächste (noch grössere) TV-Kiste: Er präsentiert mit Alexandra Maurer die Swiss Music Awards im Hallenstadion – die Verleihung des grössten Schweizer Musikpreises.

... heute Abend schon die nächste (noch grössere) TV-Kiste: Er präsentiert mit Alexandra Maurer die Swiss Music Awards im Hallenstadion – die Verleihung des grössten Schweizer Musikpreises.

SRF/Hangar Ent. Group/Adrian Bretscher

Am vergangenen Sonntag moderiert er die national ausgestrahlte Vorausscheidung des Eurovision Song Contest, eine grosse TV-Live-Show. Keine Woche später führt er durch die Swiss Music Awards 2018, eine noch grössere TV-Live-Show. Kurz davor präsentiert er die Glory-Verleihung von «Glanz & Gloria», Dazwischen: jeden Nachmittag Radio-Show auf SRF3 und Auftritte mit dem eigenen Comedy-Programm.

Nicht ganz bei Trost, Büssi? Das frage er sich manchmal auch, sagt Stefan Büsser (32) im Gespräch mit 20 Minuten. Viel Zeit zu Hause verbringt er in diesen Tagen jedenfalls nicht. «Aber meine Freundin hat ein Foto von mir.»

Pluspunkt Community

Es ist erst eineinhalb Jahre her, als Büsser Radio Energy verliess. Ein Glückstreffer fürs SRF, sein Chef windet ihm ein Kränzchen: Büssi sei «spontan, witzig, schlagfertig und authentisch» – und bringe damit alle Voraussetzungen mit, um ein beliebter Moderator und Gastgeber zu sein. SRF-Unterhaltungschef Gebel verweist zudem auf einen – heute ebenso essenziellen – Faktor: Büssers grosse Community in den sozialen Medien, die zeigt, wie gut er ankommt. «Deshalb setzen wir ihn gerne in unseren Sendungen ein.»

Und oft. Büssi ist drauf und dran, der neue Sven Epiney (46) beim Schweizer Radio und Fernsehen zu werden. Für den gehandelten Nachfolger ein Kompliment. «Ich kenne niemanden, der professioneller arbeitet als Sven, vor und neben der Kamera», sagt Büsser über seinen Kollegen.

Blick hinter die Kulissen: Büssi führte Backstage durch die ESC-Entscheidungsshow und zeigt hier sein Arbeitsrevier.

Büssi zeigt den ESC-Backstage

Miss-Schweiz-Wahl abgelehnt

Vor einer medialen Überdosis, die Epiney immer wieder vorgeworfen wird, fürchtet er sich nicht. «Man kann mir wunderbar ausweichen. Wer mich nicht mehr sehen will, kann abschalten oder das Programm wechseln.»

Und es gebe durchaus Angebote, die er ablehne. Die Moderation der diesjährigen Miss-Schweiz-Wahl zum Beispiel. Die Beantwortung zweier Fragen helfen ihm bei der Entscheidungsfindung in der «momentanen Luxussituation, auswählen zu können»: Will ich das? Und: Passt das zu mir? «Auch ein Format wie ‹Schweiz aktuell› käme nie infrage. Das bin nicht ich.»

Die Swiss Music Awards umso mehr. Diese Woche feilt Büsser zusammen mit Kollegin Alexandra Maurer (35) an ihrem Auftritt vor Tausenden von Zuschauern im Zürcher Hallenstadion und noch mehr vor den Bildschirmen in Schweizer Stuben. Und nach der Büez folgt dann auch die wohlverdiente Pause, zumindest bald. Ende März verreist Büsser in die Ferien. Weit weg von Leutschenbach und Bühne: auf die Malediven.

Heute Freitag führt Stefan Büsser mit Alexandra Maurer zum zweiten Mal durch die Verleihung des wichtigsten Schweizer Musikpreises im Zürcher Hallenstadion. Ab 20.10 Uhr live auf SRF 2. 20 Minuten ist Medienpartner der Swiss Music Awards.

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