Zug: Wer seine Stifte hier drin aufbewahrt, sollte keine Fehler machen

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ZugWer seine Stifte hier drin aufbewahrt, sollte keine Fehler machen

Die Zuger Polizei entdeckt Recycling: Ausgemusterte Uniformteile werden nicht mehr entsorgt, sondern zu neuem Leben erweckt. Gleichzeitig erhalten Menschen mit einer Beeinträchtigung Unterstützung in ihrem Erwerbsleben. 

von
Sara Andrea Formentin
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Mit dem Projekt «Upcycled Uniform» erhalten alte ausgemusterte Teile der Uniformen ein zweites Leben.

Mit dem Projekt «Upcycled Uniform» erhalten alte ausgemusterte Teile der Uniformen ein zweites Leben.

Zuger Polizei
So sehen die Taschen und Etuis aus Uniformteilen der Zuger Polizei nach ihrer neuen Verarbeitung aus. 

So sehen die Taschen und Etuis aus Uniformteilen der Zuger Polizei nach ihrer neuen Verarbeitung aus. 

Zuger Polizei
Die Accessoires aus recycelten Materialien werden in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft VEBO in Zuchwil (SO) und der Stiftung Maihof in Steinhausen hergestellt.

Die Accessoires aus recycelten Materialien werden in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft VEBO in Zuchwil (SO) und der Stiftung Maihof in Steinhausen hergestellt.

Zuger Polizei

Darum gehts

  • Die Zuger Polizei will ihre ausgedienten Uniformen zu neuem Leben erwecken: Aus einzelnen Teilen werden nun Taschen, Etuis und Erste-Hilfe-Sets.

  • Es handelt sich um ein soziales Projekt: Partner dieser Initiative sind die Genossenschaft Vebo in Zuchwil (SO) und die Stiftung Maihof in Steinhausen. 

  • Die Accessoires aus recycelten Materialien werden im Hauptgebäude der Zuger Polizei während der Öffnungszeiten verkauft.

Polizistinnen und Polizisten stehen bei jeder Witterung im Einsatz. Darum müssen ihre Einsatzkleider so einiges aushalten. Wenn diese ihre Lebensdauer erreicht haben, werden sie ersetzt. Und bisher wurden diese ausgemusterten Uniformen und altes Polizeimaterial der Zuger Polizei entsorgt. Mit dem Projekt «Upcycled Uniform» erhalten sie nun ein zweites Leben. Aus Hemden, Hosen, Jacken oder Poloshirts entstehen Etuis und verschiedene Taschen. 

Im positiven Sinne doppelt gemoppelt 

Das Projekt konnte in Zusammenarbeit mit der Genossenschaft Vebo in Zuchwil im Kanton Solothurn realisiert werden. Dort werden die alten Kleidungsstücke von Menschen mit einer Beeinträchtigung sortiert, gewaschen und zu praktischen Unikaten verarbeitet. Als weiterer Partner aus dem Kanton Zug konnte die Stiftung Maihof in Steinhausen gewonnen werden. Deren Bewohnerinnen und Bewohner stellen aus alten Verkehrstriopanen Erste Hilfe-Sets her.

S’het so lang s’het 

Mit dem sozialen Projekt kann die Zuger Polizei die beiden Institutionen bei der Eingliederung von Personen mit einer Beeinträchtigung unterstützen und gleichzeitig der Nachhaltigkeit verstärkt Rechnung tragen. Erhältlich sind die Produkte während der Öffnungszeiten im Hauptgebäude der Zuger Polizei. Aber Achtung:  S’het so lang s’het. 

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