Apple: Wer sich gegen Covid-19 impfen lässt, erhält bezahlte Auszeit
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AppleWer sich gegen Covid-19 impfen lässt, erhält bezahlte Auszeit

Apple ermutigt offenbar seine Mitarbeitenden, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich piksen lassen, dürfen dies als Arbeitszeit aufschreiben, berichtet ein Insider.

von
Tobias Bolzern
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Wer für Apple arbeitet und sich gegen Covid-19 impfen lässt, wird dafür bezahlt.

Wer für Apple arbeitet und sich gegen Covid-19 impfen lässt, wird dafür bezahlt.

20min/Marco Zangger
Der Impftermin gilt laut Bloomberg als Arbeitszeit. 

Der Impftermin gilt laut Bloomberg als Arbeitszeit.

20min/Taddeo Cerletti
Mitarbeitende, die Nebenwirkungen haben, erhalten dafür ebenfalls bezahlten Urlaub, heisst es im Bericht.

Mitarbeitende, die Nebenwirkungen haben, erhalten dafür ebenfalls bezahlten Urlaub, heisst es im Bericht.

20Min/Tobias Bolzern

Darum gehts

  • Apple ermutigt Mitarbeitende, sich gegen Covid-19 impfen zu lassen.

  • Der Impftermin gilt als Arbeitszeit.

  • Wer Nebenwirkungen hat, erhält dafür ebenfalls bezahlten Urlaub.

Impfung während der Arbeitszeit und bezahlte Ferien für diejenigen, die unter Nebenwirkungen leiden: Dies gilt offenbar beim iPhone-Hersteller Apple für Mitarbeitende, die sich gegen Covid-19 impfen lassen, schreibt Bloomberg.com. Das Wirtschaftsmagazin beruft sich dabei auf Insider innerhalb der Firma.

Mit den Anreizen wolle Apple die Mitarbeitenden ermutigen, sich gegen das Coronavirus impfen zu lassen. Seit Beginn der Pandemie im letzten Jahr habe Apple Mitarbeitenden, die an Covid-19 erkrankt sind, eine bezahlte Auszeit angeboten. Zahlreiche Mitarbeiter der Firma arbeiten noch immer im Homeoffice.

Rückkehr ins Büro

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Sales sind seit Kurzem wieder zurück in den Stores, da diese in den USA wieder geöffnet sind. Im kalifornischen Cupertino, wo Apple seinen Hauptsitz hat, dürfen sich Personen über 16 Jahre ab dem 15. April impfen lassen, wie der US-Bundesstaat letzte Woche erklärte.

Apple plant die Rückkehr von Mitarbeitenden in seine Büros für den Juni. Dies hat der Chief Executive Officer (CEO) Tim Cook bereits Ende 2020 angekündigt. Er ist überzeugt, dass Mitarbeitende ins Büro zurückkehren werden, hat aber gleichzeitig mehr Flexibilität bei den Arbeitsorten angekündigt. «Es gibt keinen Ersatz für die Zusammenarbeit von Angesicht zu Angesicht, aber wir haben auch viel darüber gelernt, wie wir unsere Arbeit ausserhalb des Büros erledigen können, ohne die Produktivität oder die Ergebnisse zu beeinträchtigen», sagte er den Mitarbeitern im vergangenen Jahr. «Wenn wir die Covid-19-Pandemie überwunden haben, werden wir alles bewahren, was Apple grossartig macht, aber gleichzeitig das Beste an den Veränderungen in diesem Jahr einfliessen lassen», erklärt Cook.

Impfung bei Amazon

Auch andere IT-Unternehmen setzen in den USA ein Zeichen gegen die Pandemie. Letzte Woche hat Amazon damit begonnen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Lagerhäusern in den US-Bundesstaaten Missouri, Kansas und Nevada zu impfen.

Apple bietet Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die ins Büro zurückkehren, Vor-Ort-Covid-19-Tests an. Den Mitarbeitenden im Einzelhandel werden Testkits zur Verfügung gestellt. Laut Bloomberg hat der IT-Konzern aber mitgeteilt, dass die Firma keinen direkten Zugang zu Impfstoffen hat und selbst keine Impfungen für die Mitarbeiter anbietet. Allerdings hilft die Karten-App von Apple in den USA den Nutzerinnen und Nutzern, die Orte zu finden, an denen Personen gegen Covid-19 geimpft werden.

Digital-Push

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