Männer-Ernährung: Wer sich Kinder wünscht, sollte keine Würste essen

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Männer-ErnährungWer sich Kinder wünscht, sollte keine Würste essen

Schlechte Nachrichten für Liebhaber von verarbeitetem Fleisch: Laut US-Forschern ruinieren manche Wurstwaren die männliche Fruchtbarkeit.

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Verarbeitete Fleischwaren wie Bratwürste sollten Männer mit Kinderwunsch nur hin und wieder essen. Ansonsten reduziert das die Fruchtbarkeit.

Verarbeitete Fleischwaren wie Bratwürste sollten Männer mit Kinderwunsch nur hin und wieder essen. Ansonsten reduziert das die Fruchtbarkeit.

Keystone/Karl Mathis
Ebenfalls mit Bedacht verzehrt werden sollten Aufschnitt, ...

Ebenfalls mit Bedacht verzehrt werden sollten Aufschnitt, ...

Keystone/Alessandro Della Bella
... sowie fleischhaltige Fertigprodukte wie beispielsweise Lasagne ...

... sowie fleischhaltige Fertigprodukte wie beispielsweise Lasagne ...

Keystone/Peter Klaunzer

Sich gesund und abwechslungsreich zu ernähren, ist nie verkehrt. Vor allem, wenn man sich Nachwuchs wünscht. Schliesslich beeinflusst das, was wir zu uns nehmen, die Fruchtbarkeit.

Wie wichtig eine sorgfältige Speisenauswahl ist, zeigt nun eine Studie von Forschern der Harvard T.H. Chan School of Public Health in Boston. Laut ihnen wirken sich verarbeitete Fleischwaren wie Speck, Salami und Aufschnitt negativ auf die Potenz von Männern aus, wie es im Fachjournal «Fertility and Sterility» heisst.

Augen auf beim Fleischkauf

Das Team um Wei Xia hatte 141 Paare untersucht, die zwischen 2007 und 2014 das Massachusetts General Hospital aufgesucht hatten, um sich einer In-Vitro-Fertilisation (IVF, siehe Infografik) zu unterziehen.

Dabei zeigte sich, dass die Paare, bei denen der Mann häufig verarbeitetes Fleisch ass, weniger Glück bei der IVF hatten (54 Prozent erfolgreiche Befruchtungen) als die, bei denen der Mann wenig verarbeitetes Fleisch ass (82 Prozent erfolgreiche Befruchtungen). Dagegen gilt: Je mehr Poulet ein Mann isst, desto fruchtbarer ist er. So lag die Erfolgsquote derjenigen, die am meisten Geflügel assen bei 78 Prozent. Bei denen, die am wenigsten Güggeli zu sich nahmen, lag sie bei 65 Prozent.

Fleisch ganz wegzulassen, ist laut einer Studie des Loma Linda University Medical Centers in Kalifornien jedoch auch keine Lösung. Demnach mindert, wer Fleisch und Wurst durch Sojaprodukte ersetzt, die Qualität seines Spermas.

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