Maximal 30 Personen wegen Corona - Harry kommt zu Prinz Philips Beisetzung, Meghan bleibt in Kalifornien
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Maximal 30 Personen wegen CoronaHarry kommt zu Prinz Philips Beisetzung, Meghan bleibt in Kalifornien

Eine öffentliche Aufbahrung und ein Staatsbegräbnis wird es für den verstorbenen Prinz Philip nicht geben. Ausserdem dürfen wegen der Corona-Beschränkungen maximal 30 Personen an der Trauerzeremonie teilnehmen.

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Für Prinz Philip wird es kein Staatsbegräbnis geben.

Für Prinz Philip wird es kein Staatsbegräbnis geben.

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Das Königshaus und die britische Regierung forderten die Bürger zudem auf, keine Blumen vor den Schlössern der Queen niederzulegen.

Das Königshaus und die britische Regierung forderten die Bürger zudem auf, keine Blumen vor den Schlössern der Queen niederzulegen.

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Der verstorbene Prinz soll am kommenden Samstag, 17. April 2021, auf dem Gelände von Schloss Windsor beigesetzt werden.

Der verstorbene Prinz soll am kommenden Samstag, 17. April 2021, auf dem Gelände von Schloss Windsor beigesetzt werden.

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Darum gehts

  • Prinz Philip ist am Freitag im Alter von 99 Jahren gestorben.

  • Die Queen ist mit den Beerdigungsformalitäten befasst.

  • Für jedes ranghohe Mitglied der britischen Königsfamilie wird noch zu Lebzeiten ein Plan für den Todesfall vorbereitet.

  • Der Plan für Prinz Philip trägt den Codenamen «Operation Forth Bridge».

Prinz Philip wird am kommenden Samstagnachmittag beigesetzt. Eine öffentliche Aufbahrung und ein Staatsbegräbnis wird es nicht geben – unter anderem, weil Philip es nicht wollte. Vor der Trauerfeier wird es eine landesweite Schweigeminute geben. Die Zeremonie wird live im Fernsehen übertragen, der Gottesdienst in der St.-Georgs-Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor soll demnach um 16 Uhr Schweizer Zeit beginnen.

Unter dem Codenamen Operation Forth Bridge sind zwar schon viele Vorbereitungen auf das Ableben des Ehemanns von Queen Elizabeth II. getroffen worden, doch die Pandemie hat das meiste davon durchkreuzt. Einige Details sind nun bekannt.

1. Nur 30 zugelassene Gäste

Zur Beisetzung von Prinz Philip wird es coronabedingt keine grossen öffentlichen Trauerfeiern geben. Die Queen erwäge, wie der Ablauf nun am besten mit den Corona-Auflagen in Einklang gebracht werden könne, teilte der Buckingham-Palast am Freitag mit.

Klar ist, dass derzeit aufgrund der Corona-Einschränkungen maximal 30 Personen an einer Beerdigung teilnehmen dürfen. Die britische Zeitung «Daily Mail» spekuliert damit, dass neben der Queen auch Prinz Charles und seine Frau Camilla, Prinz William und Herzogin Kate, Prinzessin Anne und ihr Bruder Prinz Edward mit seiner Frau, die Herzogin von Wessex, an der Trauerfeier teilnehmen werden.

Prinz Harry kommt nach Angaben des Buckingham-Palasts auch zu der Bestattung. Er hat nach seiner Anreise aus Kalifornien das Problem, dass er zehn Tage in Quarantäne muss. Nach fünf Tagen kann er sich aber freitesten. Harrys hochschwangere Frau Meghan wird hingegen auf Anraten ihres Arztes nicht nach England fliegen, wie der Mirror berichtet.

Die komplette Gästeliste stellt «Daily Mail» so zusammen:

  1. Queen Elizabeth II.

  2. Charles, Prinz von Wales

  3. Camilla, Herzogin von Cornwall

  4. Anne, Königliche Prinzessin

  5. Annes Ehemann, Sir Timothy Laurence

  6. Prinz Andrew

  7. Edward, Earl von Wessex

  8. Seine Frau Sophie, Gräfin von Wessex

  9. Annes Sohn Peter Phillips

  10. Annes Tochter Zara Tindall

  11. Prinz William

  12. Prinz Harry

  13. Prinzessin Beatrice

  14. Prinzessin Eugenie

  15. Edwards Tochter Lady Louise Windsor

  16. Edwards Sohn James, Viscount Severn

  17. Williams Ehefrau Kate, Herzogin von Cambridge

  18. Annes Schwiegersohn Mike Tindall

  19. Eugenies Ehemann Jack Brooksbank

  20. Beatrices Ehemann Edoardo Mapelli Mozzi

  21. Prinzessin Alexandra

  22. Herzog von Gloucester

  23. Herzogin von Gloucester

  24. Prince Edward, Herzog von Kent

  25. Katharine, Herzogin von Kent

  26. Prinz Michael von Kent

  27. Prinzessin Michael von Kent

  28. David, Earl von Snowdon

  29. Lady Sarah Chatto

  30. Premierminister Boris Johnson

Update: Boris Johnson hat in einem Statement mittlerweile zur Beerdigung von Prinz Philip am Samstag geäussert. Er werde nicht hingehen, da er seinen Platz einem Familienmitglied überlassen wolle.

2. Beisetzung auf Schloss Windsor

Das College of Arms, das Gremium, das für zeremonielles Protokoll im Königshaus zuständig ist, kündigte am Freitag an, dass der Leichnam von Prinz Philip auf dem Gelände von Schloss Windsor beigesetzt werde, wo er die letzten Wochen seines Lebens gemeinsam mit der Queen verbracht hatte. Das Begräbnis findet dort in der St. George’s Chapel statt, wo seit Jahrhunderten Trauerfeiern für britische Royals und auch Hochzeiten gefeiert wurden – unter anderem die von Prinz Harry und Meghan Markle 2018.

3. Flaggen auf halbmast

Die Flaggen an Regierungsgebäuden und Residenzen der britischen Königsfamilie wurden schon am Freitag auf halbmast gesetzt, nachdem Philip verstorben war. Am Samstagmittag wird er mit 41 Salutschüssen geehrt. Abgefeuert werden sie unter anderem am Tower in London, am Schloss von Edinburgh sowie im britischen Aussengebiet Gibraltar und auf Schiffen der britischen Marine auf See.

4. Keine Blumen

Das Königshaus und die britische Regierung forderten die Bürger auf, keine Blumen vor den Schlössern der Queen niederzulegen. Online könnten Trauerbekundungen in ein Kondolenzbuch eingetragen werden, hiess es.

Als Queen Mum Elizabeth als letzte Gemahlin eines britischen Regenten 2002 starb, wurde ihr Leichnam in der Westminster Hall aufgebahrt und Tausende kamen, um sich von ihr zu verabschieden. Bei Prinz Philip wird es all das nicht geben, auch weil er nichts davon wollte. Ausdrücklich wünschte er sich auch kein Staatsbegräbnis, ganz unabhängig von Corona.

Trauerst du oder trauert jemand, den du kennst?

Hier findest du Hilfe:

Seelsorge.net, Angebot der reformierten und katholischen Kirche

Muslimische Seelsorge, Tel. 043 205 21 29

Lifewith.ch, für betroffene Geschwister

Verein Regenbogen, Hilfe für trauernde Familien

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

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(DPA/kle)

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