Hättest du es gewusst?: «Wer wird Millionär?»-Kandidatin scheitert an Frage über FFP-Maske
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Hättest du es gewusst?«Wer wird Millionär?»-Kandidatin scheitert an Frage über FFP-Maske

In der RTL-Show «Wer wird Millionär?» ist am Montag eine Kandidatin an einer Frage über FFP-Masken gescheitert. Nun wird heftig darüber diskutiert, ob es sich um eine einfache Frage handelte oder es tatsächlich so schwierig war, sie richtig zu beantworten.

Am Montag hatte Kandidatin Kathrin Kirste aus Berlin bei der Beantwortung einer Frage über FFP-Masken  Mühe.

Am Montag hatte Kandidatin Kathrin Kirste aus Berlin bei der Beantwortung einer Frage über FFP-Masken Mühe.

TVNOW

Darum gehts

  • In einer «Wer wird Millionär?»-Folge tat sich eine Kandidatin schwer mit einer Frage.

  • Es ging um FFP-Masken.

  • Auch eine Mehrheit hat sich geirrt.

In Deutschland und Österreich sind sie seit Wochen Pflicht, in der Schweiz werden sie von Detailhändlern zu Spottpreisen verkauft: Die FFP-Masken. Bei der RTL-Show «Wer wird Millionär?» musste am Montag eine Kandidatin die Frage beantworten, was die Abkürzung «FFP» eigentlich bedeutet. Für die richtige Antwort winkten 64’000 Euro.

Eigentlich dürfte das ja kein Problem sein, da der Begriff einem täglich begegnet. Offenbar wusste sie aber nicht, was das Kürzel tatsächlich bedeutet. Um sich abzusichern, setzte sie dann den Publikumsjoker ein. Der bestand aus ehemaligen Kandidaten, die einst bei der Show mitgemacht und grössere Beträge gewonnen hatten. Also gescheite Leute, die das eigentlich wissen sollten.

58 Prozent des Publikums lag falsch

Zur Auswahl standen die Antwortmöglichkeiten: A «Face Piece», B «Form Product», C «Front Paper» und D «Flow Protection». Nach der Abstimmung durchs Publikum wirkte Moderator Günther Jauch fast schon erschüttert darüber, dass 58 Prozent der Leute auf die Auswahl D tippten: «Filtering Flow Protection». Auf deutsch: «Filternder Strömungsschutz». Für Antwort A stimmten 28 Prozent des Publikums, für B 14 Prozent und für C niemand.

Dass das Publikum sich nicht eindeutig auf eine Antwort festlegen konnte, schien die Kandidatin nicht zu stören und sie entschied sich für die Auswahl der Mehrheit. Selbst sagte sie, sie habe so etwas Ähnliches schon einmal gelesen.

Wo genau sie das gelesen hat, konnte sich auch Jauch nicht erklären. Denn die Antwort war falsch. Richtig gewesen wäre die Antwort A: «Filtering Face Piece» Also auf deutsch: «Filterndes Gesichtsstück», worauf etwas mehr als ein Viertel des Publikums getippt hatte. Anstatt der 64’000 Euro musste sich die Kandidatin mit lediglich 500 Euro begnügen. Auf Twitter diskutierten Zuschauer über den tiefen Fall der Kandidatin und einige gaben zu, dass sie selbst die Bedeutung von «FFP» nicht kannten.

Hast du oder hat jemand, den du kennst, eine Spiel-, Kauf-, Online- oder eine andere Verhaltenssucht?

Hier findest du Hilfe:

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Safezone.ch, Onlineberatung

Feel-ok, Informationen für Jugendliche

(heute.at/lub)

Deine Meinung

75 Kommentare
Kommentarfunktion geschlossen

Die war mir sehr unsympathisch

02.03.2021, 18:47

Mein mitleid hält sich in grenzen......

EinLeser

02.03.2021, 18:40

Aber wofür steht jetzt KN95? Ich hätte das auch nicht gewusst. Ist wohl so eine Normbezeichnung, hätte jetzt, ohne mich vorher zu informieren, gedacht FFP sei eine Einrichtung, so wie IEEE, ISO oder DIN die den Standard ratifiziert haben.

Nur So

02.03.2021, 18:38

Hö ???? Bei euch im Text steht ja noch nicht einmal die Frage korrekt gestellt wie in der Sendung gegeben wurde ... Steht für Filtering .....“? Aus dem geschrieben Text ergibt sich dann auch keine A,B,C,D Antwort keinen Sinn . Also Frage hier im Text deutlich stellen so wie in der Sendung !!!