26.06.2017 13:45

Wettbewerb

«Wer Yoga praktiziert, lernt sich kennen»

In vier Städten läuft von Juni bis August das Morgenyoga des Tibits. Was das bringt, erklärt Trainerin Vivianne Jespers.

von
Salome Kern
1 / 4
Vivianne Jespers von YogaCulture in Zürich bietet das Morgenyoga des Tibits in Zürich Oerlikon an. Für sie ist Morgenyoga eine schöne Art zu erwachen, bevor der Alltag beginnt.

Vivianne Jespers von YogaCulture in Zürich bietet das Morgenyoga des Tibits in Zürich Oerlikon an. Für sie ist Morgenyoga eine schöne Art zu erwachen, bevor der Alltag beginnt.

«Ich würde morgens eher eine ruhige Stunde empfehlen. Es gibt aber auch Menschen, die sich bereits früh gern viel und intensiv bewegen.» Ist die Morgenklasse aber fit, kann der Trainer zusätzliche Kraftelemente einbauen.

«Ich würde morgens eher eine ruhige Stunde empfehlen. Es gibt aber auch Menschen, die sich bereits früh gern viel und intensiv bewegen.» Ist die Morgenklasse aber fit, kann der Trainer zusätzliche Kraftelemente einbauen.

Vivianne Jespers empfiehlt, vorher nicht zu viel zu sich zu nehmen: «Beim Yoga wird empfohlen, zwei Stunden vor dem Training nichts mehr zu essen.» Wenn aber jemand Hunger hat, bieten sich eine Tasse Tee, eine kleine Banane und einige Nüsse an.

Vivianne Jespers empfiehlt, vorher nicht zu viel zu sich zu nehmen: «Beim Yoga wird empfohlen, zwei Stunden vor dem Training nichts mehr zu essen.» Wenn aber jemand Hunger hat, bieten sich eine Tasse Tee, eine kleine Banane und einige Nüsse an.

Seit Anfang Juni bietet das Tibits Morgenyoga mit anschliessendem Frühstück an. Wo liegt der Nutzen, wenn ich mit Yoga in den Tag starte?

Der Körper wird geschmeidiger. So bewegen wir uns etwas, bevor der Alltag auf uns zukommt. Am Morgen herrscht eine entspannte Atmosphäre, Körper und Geist sind noch ruhig von der Nacht. So fallen uns Meditation und Atemübungen einfacher.

In dem Fall eignet sich morgens eine gemässigte Yoga-Lektion?

Ich würde eher eine ruhige Stunde empfehlen. Es gibt aber auch Menschen, die sich bereits früh gern viel und intensiv bewegen. Viele bevorzugen es, erst die Wirbelsäule zu mobilisieren und langsam zu erwachen. Es gibt aber in der Stunde auch die Möglichkeit, mehr Kraftelemente einzubauen, wenn es eine fitte Morgenklasse ist.

Wie würden Sie die Ernährung bei Sport früh morgens planen?

Beim Yoga wird empfohlen, zwei Stunden vor dem Training nichts mehr zu essen. Wenn aber jemand Hunger hat, bietet sich eine Tasse Tee, eine kleine Banane und einige Nüsse an. Es sollten leichte Nahrungsmittel sein, damit der Magen fast nüchtern ist, wenn man später auf die Matte kommt.

Was ist der Grund dafür?

Im Yoga gibt es viele Vorwärtsbeugen und Drehungen, da kann ein voller Magen unangenehm sein. Durch Drehungen und Twist werden die Orange massiert, dies aktiviert den Reinigungsprozess des Körpers. Damit der Körper weniger arbeiten muss, empfiehlt es sich, mit nüchternem Magen zu praktizieren.

Was eignet sich nach dem Morgenyoga als Mahlzeit?

Was das Herz begehrt, es gibt keine starren Regeln. Frisch, gesund und genug zu trinken. Nach dem Morgenyoga passen sicher ein Birchermüesli, Nüsse, Früchte und Honig – Hauptsache, vitaminreich.

Yoga ist mittlerweile in aller Munde. Was bringt es für Körper und Geist?

Wer Yoga praktiziert, lernt sich und seinen Körper besser kennen. Wir entwickeln ein besseres Körpergefühl, der Geist wird ruhiger durch die intensive Arbeit mit dem Atem. Yoga macht man für sich selbst, es herrscht kein Konkurrenzkampf. Die Lektionen bringen Zeit für sich selbst.

Vivianne Jespers ist Inhaberin des Studios YogaCulture in Zürich. Sie arbeitet für das Morgenyoga in Zürich Oerlikon mit dem Tibits zusammen.

Deine Meinung

Fehler gefunden?Jetzt melden.