Openair: Wer zu früh kommt, muss wieder gehen
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OpenairWer zu früh kommt, muss wieder gehen

Festivalbesucher sind am Openair St. Gallen erst am Mittwochmorgen in der Warteschlange erwünscht. Einige versuchten es schon vorher - und wurden weggeschickt.

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dst

Drei Kollegen aus Olten konnten es kaum erwarten: Bereits am Sonntagabend standen die hartgesottenen Sittertobel-Gäste direkt vor dem Eingang und bauten ihren Zelt-Pavillon auf - vier Tage vor der offiziellen Eröffnung des Openairs St. Gallen.

Doch ihre Freude währte nicht lange. Nach einer Nacht im Eingangsbereich mussten die drei ihren Platz in der ersten Reihe wieder aufgeben. «Wir mussten die Leute leider wegschicken», sagt Festivalsprecherin Sabine Bianchi.

Die Verantwortlichen wollen ein frühes Gelage, den sogenannten Pre-Event, vor dem Eingang verhindern. «Es ist nicht in unserem Sinne, sonst kommen die Besucher jedes Jahr früher», sagt Bianchi. Man sei weder logistisch noch personell auf einen frühen Ansturm vorbereitet. Damit das Anstehen geordnet verläuft, setzt das Openair St. Gallen in diesem Jahr erstmals auf ein neues Eingangskonzept.

Warteraum erst ab Mittwoch offen

Für die rund 20'000 Nachtschwärmer mit Bändel ist der Wartebereich beim Eingang West am Mittwochmorgen ab 8 Uhr zugänglich. Am Donnerstag um 17 Uhr öffnen dann die Tore zum Festival-Gelände.

Sicherheitskräfte riegeln das Gelände grossräumig ab. Auch eine Gruppe aus Uzwil kommt am Dienstagnachmittag bei der Bushaltestelle Altenwegen nicht an ihnen vorbei. «Wir waren jedes Jahr so früh hier. Nun müssen wir uns einen anderen Schlafplatz suchen», sagen die drei enttäuscht.

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