Aktualisiert 11.05.2020 13:38

In eigener Sache

Werbung mit gefälschten 20-Minuten-Artikeln

Dubiose Tech-Websites werben derzeit mit gefälschten 20-Minuten-Artikeln aggressiv auf Facebook.

von
bla
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Eine typische Werbung, wie sie aktuell auf Facebook zu finden ist. Die Anbieter benutzen dafür die Identität von 20 Minuten.

Eine typische Werbung, wie sie aktuell auf Facebook zu finden ist. Die Anbieter benutzen dafür die Identität von 20 Minuten.

Die Betreiber geben detaillierte Anleitungen, wie man vorzugehen hat.

Die Betreiber geben detaillierte Anleitungen, wie man vorzugehen hat.

Fake-Kommentare sollen davon überzeugen, dass die Aktion wirklich funktioniert.

Fake-Kommentare sollen davon überzeugen, dass die Aktion wirklich funktioniert.

Auf Facebook kursieren aktuell Werbungen mit gefälschten Artikeln von Medienportalen. Betroffen ist auch 20 Minuten. Im Artikel im täuschend echten 20-Minuten-Layout wird für ein Samsung-Galaxy-Handy für 1.99 Franken geworben. Wer auf den Link klickt, kommt jedoch nicht auf die Website von 20 Minuten, sondern wird auf dubiose Tech-Websites geleitet.

Der Nutzer wird aufgefordert, seine Adresse, Telefonnummer und Kreditkartendaten einzugeben. Nur wer das Kleingedruckte am Ende der Website liest, merkt, dass er damit ein Abonnement für 80 Euro pro Monat abschliesst, falls er den Vertrag nicht innert sechs Tagen kündigt.

20 Minuten prüft wegen der Werbungen juristische Schritte und ist daran, die Verbreitung der falschen Werbung zu stoppen.

Um die Fälschung als solche zu identifizieren, sollten Nutzer unbedingt genau hinschauen. Die URL beginnt nicht mit www.20min.ch. In den Fake-Artikeln funktionieren zudem beispielsweise weiterführende Artikel oder Kommentar-Likes nicht.

20 Minuten bittet um die Unterstützung der Leserinnen und Leser, sich bei Verdacht auf Werbung mit gefälschten Artikeln zu melden. Mail an 20 Minuten

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