Krafttraining: Werner Kieser lässt die Muskeln spielen

Aktualisiert

KrafttrainingWerner Kieser lässt die Muskeln spielen

Nach dem Bruch mit dem bisherigen Franchisenehmer lanciert Werner Kieser per 2011 die ersten sechs «neuen» Kieser-Trainingsstudios.

von
Elisabeth Rizzi

Mit «Ein starker Rücken kennt keinen Schmerz» wirbt derzeit noch Franchisenehmer Jost Thoma Holding für das Kieser-Krafttraining. Doch Fitnesspapst Werner Kieser hat die Zusammenarbeit mit den 19 Trainingsstudios gekündigt. Letztere treten ab 2011 als Exersuisse auf. Kieser lanciert derweil seine «neuen» Studios. Anfang 2011 werden sechs Betriebe in Zürich, Basel, Bern, Frenkendorf BL und Kreuzlingen TG eröffnet. Die Kette soll auf 30 Studios anwachsen und gemeinsam mit Migros den Schweizer Markt anführen.

Grund für den Neustart: «Wir wollen unsere Erfahrungen aus dem Ausland in der Schweiz kompromisslos umsetzen», so Kieser-Sprecher David Fritz. Er zeigt sich vom Erfolg überzeugt: «Das vorhandene Potenzial wurde in den letzten Jahren nicht voll ausgeschöpft.» In der Tat könnte der Plan aufgehen. In der Schweiz besitzen erst 14% ein Fitness-Abo. Bei den über Sechzigjährigen sind es erst 9%. «Gerade da sind noch 5- bis 8-prozentige Wachstumsraten möglich», glaubt Claude Ammann, Präsident des Schweizer Fitness- und Gesundheitscenter-Verbandes. Hier gehe es vor allem darum, die Gesundheit zu erhalten. Kieser rechnet damit, 35% des Umsatzes bei Neukunden mit Therapieleistungen zu machen.

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