Neu im Kino: «Open Range»: Western-Comeback von Kevin Costner
Aktualisiert

Neu im Kino: «Open Range»Western-Comeback von Kevin Costner

Kevin Costner is back: Im Western «Open Range» stand er wie bereits in den 90ern vor und hinter der Kamera.

Mit «Dances with Wolves» feierte Kevin Costner vor 14 Jahren einen Oscar-gekrönten Welthit. In seiner ersten Regiearbeit spielte er auch gleich selbst die Hauptrolle. Nach den Flops «Waterworld» und «The Postman» versucht sich Costner nun als Regisseur wieder zu rehabilitieren und drehte nochmals einen Western – wieder mit ihm als Titelheld. «Open Range» kostete nicht alle Welt und spielte in den USA ordentlich viel Geld ein. Man kann von einem gelungenen Comeback sprechen.

Zum Inhalt: Boss Spearman (Robert Duvall) und Charley Waite (Costner) sind Cowboys, die nicht sesshaft werden wollen. Als sie in ein Dorf kommen, wird ein Kumpel von ihnen verprügelt und ins Gefängnis gesteckt. Im Dorf sind so genannte Freegrazers wie Spearman und Waite nicht erwünscht, ja sogar verhasst. Die beiden Cowboys schwören Rache und wollen zu ihrem Recht kommen.

«Open Range» ist ein Western alter Schule: Costner setzte auf kernige Sprüche wie «Er fängt keine Schlägereien an, er beendet sie.» Der ganze Film ist äusserst ernst und wenig einfallsreich. Trotzdem wirkt der Streifen angenehm gradlinig und fast schon rührend nostalgisch. Da passen die vielen Slowmotion-Einstellungen beim ausgedehnten Showdown eigentlich überhaupt nicht rein.

Benjamin Bögli

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