Westschweizer Verleger akzeptieren neuen GAV

Aktualisiert

Westschweizer Verleger akzeptieren neuen GAV

Der neue Gesamtarbeitsvertrag (GAV) für die Journalistinnen und Journalisten in der Romandie ist unter Dach. Der Westschweizer Verlegerverband Presse Suisse hat den mit der Gewerkschaft Impressum ausgehandelten Text akzeptiert.

Der für vier Jahre gültige GAV gilt rückwirkend ab 1. Januar. Die in Lausanne versammelten Verleger stimmten ihm am Freitag ohne Opposition zu, wie Valérie Boagno, Präsidentin von Presse Suisse, erklärte. Im Dezember hatte Impressum den GAV ratifiziert. In der Deutschschweiz und im Tessin herrscht seit 2004 ein vertragsloser Zustand.

Der neue Westschweizer GAV bringt eine neue Lohnskala. Gemäss Presse Suisse erhalten Journalisten und Journalistinnen mit einer langen Berufserfahrung eine Verbesserung der Lohnperspektiven. Die Anpassung der Löhne an die Teuerung bleibt aber Sache der einzelnen Unternehmen.

(sda)

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