Whatsapp – Zustimmung für neue AGB soll nun doch nicht zwingend nötig sein
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FacebookWhatsapp – Zustimmung für neue AGB ist nun doch nicht zwingend notwendig

Mit neuen AGB hat Whatsapp Anfang des Jahres für Furore gesorgt: Viele User stiegen aus, da sie zustimmen mussten, um die App weiter zu nutzen. Nun soll Mutterkonzern Facebook diese Pläne verwerfen.

von
Tobias Bolzern
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Wer weiter Whatsapp nutzen wollte, musste den neuen AGB zustimmen. 

Wer weiter Whatsapp nutzen wollte, musste den neuen AGB zustimmen.

20min/Stevan Bukvic
Dies kündigte Whatsapp zusammen mit neuen AGB im Januar 2021 an. 

Dies kündigte Whatsapp zusammen mit neuen AGB im Januar 2021 an.

Unsplash
Bei zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern sorgten die neuen Regeln für Verunsicherung. 

Bei zahlreichen Nutzerinnen und Nutzern sorgten die neuen Regeln für Verunsicherung.

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Darum gehts

  • Whatsapp sorgte mit neuen AGB dieses Jahr für viel Wirrwarr.

  • Die neuen Regelungen sorgte bei Usern für viel Verunsicherung.

  • Nach einem langen Hin und Her lenkt Facebook nun offenbar ein.

Die Einführung der neuen Whatsapp-AGB war ein Debakel: Anfang 2021 hat Facebook für seinen Messenger neue Regelungen angekündigt. Datenschutzexperten bezeichneten die neuen AGB damals als Pakt mit dem Teufel. Für Verunsicherung sorgte weiter, dass in Europa und der Schweiz andere Richtlinien gelten sollten als etwa in den USA. Die Änderungen betrafen mehrheitlich Business-Profile – zustimmen mussten aber alle, was in der Folge für weitere Unsicherheiten sorgte. Klar war die Frist: Einen Monat hatte man Zeit, um zuzustimmen, wenn man den Messenger weiterhin nutzen wollte.

Viele Nutzerinnen und Nutzer waren ob der plötzlichen Tatsachen überfordert. Sie wandten sich von der App ab und äusserten ihren Ärger in den sozialen Medien. Anfang Februar goss Whatsapp dann nochmals Öl ins Feuer: So war erstmals Werbung im Messenger zu sehen. Darin wurde erklärt, dass man fortan über den Kanal die Nutzerinnen und Nutzer über News zum Messenger informieren wolle.

Frist wurde verlängert

Was folgte, war ein regelrechter Exodus. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer wechselten den Messenger, was Telegram, Signal und Threema jubeln liess, aber teilweise deren Server ans Limit brachte. Mittlerweile merkte auch Whatsapp, dass man mit der Ankündigung ein Beben losgetreten hatte. Darum wurde die erste so kurz gesteckte Frist bis am 15. Mai verlängert. Dann kam die Ankündigung, dass man als Nutzerin oder Nutzer, der/die den AGB nicht zugestimmt hat, wohl nicht mit Einschränkungen zu rechnen habe.

Whatsapp rudert zurück

Jetzt, drei Monate nach dem Verstreichen der Frist, scheint man bei Facebook die Pläne umzusetzen. So sind in einer Vorabversion der App entsprechende Hinweise aufgetaucht. Es soll weiterhin optional sein, den AGB zuzustimmen, wenn man den Messenger nutzt, um mit Freunden und Verwandten zu kommunizieren, schreibt Wabetainfo.com. Neu werde man aber dazu aufgefordert, die erneuerten AGB zu akzeptieren, wenn man mit bestimmten Business-Profilen über den Messenger kommunizieren wolle.

Möglicherweise wolle Whatsapp damit seine User wieder friedlich stimmen und für Klarheit sorgen, nach der Kritik um die AGB und deren Umsetzung, schreibt Connect.de. Die Änderung soll mit einem kommenden iOS- und Android-Update angekündigt werden. Damit könne man die Angelegenheit als abgeschlossen betrachten, schreibt Wabetainfo.com .

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