Sternzeichen eine Option - WHO denkt schon über die Namen der nächsten Corona-Varianten nach
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Sternzeichen eine OptionWHO denkt schon über die Namen der nächsten Corona-Varianten nach

Weil das griechische Alphabet begrenzt ist, prüft die Weltgesundheitsorganisation neue Varianten-Vorschläge. Schon bald könnten wir von «Zwilling», «Löwe» oder «Widder» sprechen.

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Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft gemäss ihrer Einsatzleiterin Maria Van Kerkhove, auf welche Namensgebung man wechseln möchte, sobald das Ende des griechischen Alphabets erreicht ist.

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) prüft gemäss ihrer Einsatzleiterin Maria Van Kerkhove, auf welche Namensgebung man wechseln möchte, sobald das Ende des griechischen Alphabets erreicht ist.

REUTERS
Auf das griechische Alphabet könnten die Sternbilder folgen. Dann hiesse es zum Beispiel: Die «Widder»- oder «Löwe»-Variante.

Auf das griechische Alphabet könnten die Sternbilder folgen. Dann hiesse es zum Beispiel: Die «Widder»- oder «Löwe»-Variante.

Symbolbild/Unsplash
Gemäss Van Kerkhove stand auch die Idee, neue Corona-Varianten nach griechischen Gottheiten zu benennen, im Raum.

Gemäss Van Kerkhove stand auch die Idee, neue Corona-Varianten nach griechischen Gottheiten zu benennen, im Raum.

VIA REUTERS

Darum gehts

  • Die Corona-Varianten sind nach dem griechischen Alphabet benannt.

  • Sollten noch mehr Varianten auftauchen, reichen die 24 Buchstaben nicht mehr.

  • Neue Vorschläge für weitere Namensserien werden diskutiert. Als Favorit gelten die Namen von Sternbildern.

Bereits elf Coronavirus-Varianten gibt es schon. Anfänglich wurden sie noch nach dem Land benannt, in dem sie als Erstes aufgetaucht sind. Im Frühling dieses Jahres schwenkte die WHO aber um und begann die Buchstaben des griechischen Alphabets zu verwenden. Nun könnte bald eine neue Namensgebung nötig werden. Folgen auf die bisher bestehenden nämlich noch weitere Varianten, könnte das das Ende des griechischen Alphabets sein. 24 Buchstaben sind es von Alpha bis Omega.

Namensgebung soll Stigmatisierung verhindern

Wie die britische Zeitung «The Telegraph» berichtet, könnte sich die Weltgesundheitsorganisation als Nächstes bei der Astronomie bedienen. «Wir denken über Sternbilder nach», sagt die technische Leiterin der WHO für Covid-19, Maria Van Kerkhove.

Die WHO prüfe aktuell Optionen, um sicherzustellen, dass sich ob der neuen Namensgebungen niemand angegriffen fühle. Der Vorschlag, die Varianten nach Sternbildern wie «Orion, Zwilling, Widder oder Löwe» zu benennen, ist einer davon. «Es war erst eine Namensserie mit griechischen Göttinnen und Göttern geplant, worauf ich erwidert habe: Bitte lasst mich das nicht der Öffentlichkeit vorstellen», so Kerkhove.

Die Expertin warnt auch davor, dass neue Varianten, die beispielsweise die Impfung umgehen, eine grosse Bedrohung darstellen. Es sei wichtig, dass sich die Menschen nicht nur auf die Impfung verlassen, sondern alles Erdenkliche unternehmen, um die Übertragung einzudämmen.

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BAG-Infoline Covid-19-Impfung, Tel. 058 377 88 92

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Safezone.ch, anonyme Onlineberatung bei Suchtfragen

Branchenhilfe.ch, Ratgeber für betroffene Wirtschaftszweige

Pro Juventute, Beratung für Kinder und Jugendliche, Tel. 147

Dargebotene Hand, Sorgen-Hotline, Tel. 143

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(roa/pme)

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